#75 Wie fühlt sich ein Burn-out an, Astrid Aschenbrenner?

Shownotes

In dieser Folge von „Welt der Frauen zum Hören“ geht es um ein Thema, zu dem viele Missverständnisse kursieren: Burn-out gilt als „Modeerscheinung“, wird hauptsächlich gestressten Manager:innen nachgesagt und hat dabei immer den Beigeschmack, dass es nur Menschen betrifft, die nicht belastbar genug oder schlecht organisiert sind. Kabarettistin und Unternehmerin Astrid Aschenbrenner (@wienerkind) hat selbst bereits erlebt, wie sich ein Burn-out anfühlt, das streng genommen keine eigenständige Krankheit ist, sondern von der WHO als ein Syndrom definiert ist, das auf chronischen Stress am Arbeitsplatz zurückzuführen ist. Mit Podcast-Host Ursel Nendzig spricht sie darüber, wie es ist, wenn die Erschöpfung überhandnimmt, und wie sie Schritt für Schritt den Weg aus dem Burn-out geschafft hat. Im Gespräch wird klar: Burn-out kann jede:n treffen, und gerade Frauen, die täglich Mehrfachbelastungen schultern, sind gefährdet.

In der „Welt der Frauen“-Printausgabe von Oktober/November 2026 gibt es ein Dossier zu Burn-out!

Mehr Infos zum Thema gibt es hier: https://www.welt-der-frauen.at/burnout-erschoepfung-ueberwinden/

Transkript anzeigen

00:00:01: Wobei ich mir dann auch denke, okay wenn wir alle uns irgendwo ausgebrannt fühlen und überlastet fühlen ist das für mich eigentlich eher ein gesellschaftliches Thema dass wieder irgendwas in unserem System vielleicht falsch machen wenn so viele Menschen über anstrengend sind.

00:00:14: Willkommen bei Welt der Frauen zum Hören dem Podcast direkt aus der Redaktion von Welt der Frau.

00:00:20: Hier sprechen wir mit spannenden Persönlichkeiten über alles was Frauen wirklich bewegt und interessiert.

00:00:28: Herzlich willkommen bei dieser neuen Folge von Welte Frauen zum hören Und in dieser beschäftigen wir uns mit einem Thema, das vielleicht nicht auf den ersten Blick aber definitiv ein Frauenthema ist.

00:00:39: Den Burnout!

00:00:41: Wir schauen uns an, wie sich diese Symptome streng genommen ist.

00:00:44: Es keine eigenständige Krankheit entwickeln kann und wir aus einer Doppel oder mehr Frechbelastung die viele Frauen täglich schultern ein Burnout entwickeln können.

00:00:53: Und dazu habe ich meine Gästin eingeladen, die uns von ihrer Erfahrung mit Burnout berichten wird.

00:00:58: sie ist.

00:00:59: Kabarettistin ist auf Social Media als Wiener Kind unterwegs und dort ist sie mir auch unter anderem wegen ihrer leidenschaftlichen Essigurkel Testreihen aufgefallen.

00:01:09: ja sie ist auch Unternehmen.

00:01:17: Ich freue mich sehr, dass du heute hier zu Gast im Podcast bist, Astrid Aschenbrenner.

00:01:21: Vielen Dank für die Einladung!

00:01:23: Schön, dass die Esse Gurkall uns zusammenbringen.

00:01:25: Sehr schön.

00:01:26: Hier streng genommen sind wir und wird dir eingeladen.

00:01:28: Fultes Gloscher besitzen in deiner wunderschönen gemütlichen Wohnung und dürfen da ein bisschen von der Erfahrung ab... zapfen.

00:01:36: und ja lieber Astrid, ich schlage vor wir starten direkt rein und halten uns nicht mehr lange mit Vorreden auf.

00:01:43: Ja und wie das bei so vielen Themen im Bereich der mentalen und psychischen Gesundheit ist kursieren ganz viele Missverständnisse und falsche Annahmen über das Burnout vielleicht weil es eben nicht so einfach zu erklären ist wie ein gebrochenes Bein.

00:01:59: Und deswegen würde ich gerne mit dir gemeinsam ein paar Art dieser Missverständnisse aufräumen.

00:02:05: Sehr gerne!

00:02:08: Ja, und das erste Missverständnis glaube ich, dass kursiert ist, dass Burnout einfach nur Erschöpfung ist.

00:02:14: Zu viel gearbeitet, man braucht Urlaub... Was aber ist überhaupt Burnout?

00:02:20: Oh, wie viel Zeit haben wir?

00:02:23: Ich glaube das Schwierige und gefährliche vor allem an Barnard ist dass man es eben nicht so einfach erklären kann wie einen gebrochenen Haxen, wie du gerade gesagt hast.

00:02:31: Und dass es ganz viele Phasen- und Abstoffungen gibt.

00:02:33: Und ich habe das Glück gehabt damals, dass ich jemand in meinem Umfeld hatte der präventiv Burnout-Arbeit macht und der gemeint hat, lass uns doch mal so einen Test machen.

00:02:43: So eine Evaluierung.

00:02:44: Und die hat dann für mich zum Beispiel total geholfen weil da gab es halt diese Stufen ich glaube bis bis zehn und da kann man eben feststellen anhand dieses Tests wie weit bin ich da schon drinnen?

00:02:54: Und das hat mir schon einmal ein Verständnis dafür gegeben.

00:02:56: ah!

00:02:56: Da gibt's verschiedene Abstufungen und man kann zum Beispiel auch schon Stufe eins und zwei vielleicht erkennen wo sie vielleicht noch nicht so so auffällig ist und es schneller abfangen.

00:03:06: Ich war damals in Stufe neun von zehn, also schon etwas weiter und deshalb ist es glaube ich so wahnsinnig schwer zu greifen.

00:03:14: Also es sind ganz viele verschiedene Symptome bei mir was zum Beispiel ich kann jetzt auch von meiner Erfahrung sprechen Schlaflosigkeit aber parallel dazu extrem müde, also permanent erschöpft.

00:03:26: Aber trotzdem war ich zu aufgedreht, um überhaupt schlafen zu können und dass sich bin wachgelegen.

00:03:31: Ich hatte unheimlich viel Energie.

00:03:33: Ich weiß nicht woher ... Und hab mich dann auch immer wieder so in extremen Situationen gebracht, um ein bisschen was zu spüren, weil ich die Verbindung zu mir verloren habe.

00:03:42: Also, ich war wirklich ... Bin's ausgestiegen.

00:03:44: Das ist ein totaler Schutzmechanismus vom Körper.

00:03:46: Es gibt für einen fachlichen Begriff, das ist Dissoziänen.

00:03:50: Das war der Fall bei mir.

00:03:52: all diesen Gefühlen und Ängsten entzogen.

00:03:54: Und haben wirklich so von außen ein bisschen zugeschaut beim Leben, ähm... und konnte dadurch auch nicht wirklich ins Handeln und Tun kommen weil ich irgendwie nicht mit mir verbunden war.

00:04:04: Das alles jetzt selbst tragt.

00:04:06: Und das ist alles sehr stark auf die Eigenwahrnehmung irgendwie dann noch wieder zurückzuführen.

00:04:10: Und je nachdem wie gut ich mich halt kenne, wie sehr ich mich mit selbst reflektieren und mir selbst beschäftigt habe, desto easier ist es glaube ich das dann auch festzustellen Und das Außen auch.

00:04:21: Also was mir mein Umfeld kommuniziert und die haben eben auch gesagt, ich bin so fremd und sie können... Sie merken irgendwie da ist so eine Wand zwischen uns und so und also man glaubt immer man kommt damit super weg und keiner checkt was los ist.

00:04:35: Meine Unfalldiese ist aufgefallen genau.

00:04:36: aber es gibt ganz unterschiedliche Symptome die wahrscheinlich gar nicht in diese Podcast-Vloga alle reinpassen und sicherlich auch je nach Individuum unterschiedlich ausschauen physische sowieso auch.

00:04:48: Also ich hatte dann auch am ganzen Körper einen von heute auf morgen einen Ausschlag, wirklich wenn mein Körper so geschrien hat das Immunsystem total anfällig war ich immer wieder krank geworden bin dünn heutiger einfach war.

00:05:00: also ganz unterschiedliche Wege findet der Körper um zu sagen so ihr reicht's.

00:05:05: ja das ist kurz kompakt sehr kompak zusammengefasst.

00:05:08: aber wir können festhalten dass es nicht einfach nur Braucht mal ein bisschen Urlaub, ich bin ein bisschen müde.

00:05:13: Genau, genau!

00:05:14: Es ist mehr als das.

00:05:15: Magst du uns vielleicht dorthin nochmal zurücknehmen?

00:05:20: Wie war dein Leben oder wie waren die Umstände?

00:05:25: In welchem Setting sozusagen bist Du ins Burnout geraten?

00:05:28: In einem sehr glücklichen was es sehr unheimlich macht in meinen Augen also es war von außen betrachtet und hat sich auch so angefühlt wie eine total großartige Phasen in meinem Leben.

00:05:40: Und das ist scheinbar, aber ich habe im Nachhinein gelernt sehr typisch dass man in so einem Hoch ist und das Gefühl hat man ist jetzt wirklich gerade absolut am aufsteigenden Ast.

00:05:50: alles läuft super.

00:05:51: und dann kommt eben dieser absolute Absturz.

00:05:54: und bei mir war es so, ich war frisch verlobt.

00:05:57: Ich war irgendwie gerade auch mit dem Cabaret begonnen.

00:05:59: Das hat zur Aufwind genommen die ersten Erfolge.

00:06:01: Ich hab mich selbstständig gemacht.

00:06:03: Ich habe angefangen ein Sport zu machen.

00:06:04: Hat mich super wohlgefühlt in meinem Körper.

00:06:07: Mir bin wir gerne geworden.

00:06:08: damals auch das war halt.

00:06:09: also sind leider super coole neue Dinge passiert Und plötzlich ging's dann nicht mehr.

00:06:16: und das spannende war auch dass war der Sommer damals.

00:06:17: meine Cabaret-Kollegen hat sie mir gesagt Ich hab das Gefühl, du steuerst auf dein Burnout so.

00:06:22: Und ich hab mir gedacht, woher nimmt sie das?

00:06:26: Mir geht's ... Ich hab die Zeit meines Lebens so gut.

00:06:29: Aber es stimmt nicht mit ihr!

00:06:31: Also, ich hab dann irgendwie sogar gedacht, Sie projiziert eigene Ängste auf mich.

00:06:34: Aber sie hat total recht gehabt.

00:06:36: Nur zwei Monate später, glaub ich, hab ich gemerkt, oops, she is on to something...

00:06:42: Aber was waren dann die Symptome?

00:06:44: Da hast du schon gesagt, die Schlaflüssigkeit.

00:06:46: Aber das war ja vielleicht schon später.

00:06:48: Wo du sagst, da stimmt es nicht.

00:06:51: Was hast du wahrgenommen?

00:06:53: Schon das Schlafen.

00:06:54: Das war stark!

00:06:54: Ich bin eine sehr gute Schläferin grundsätzlich und dieses Nachts ... Also abends schon noch mal nicht einschlafen können.

00:07:00: Und ich bin immer sehr lange wachgeblieben, was ab und zu passieren kann.

00:07:04: Aber letztens das erste Wochen, als ich gedacht habe, war Arbeit Und ich bin sehr viel wach gelegen und wirklich nicht nur, dass man kurz mal aufwacht in der Nacht ein-zwei Mal sich umdreht.

00:07:12: Sondern ich habe wirklich über mehrere Stunden nichts schlafen können und war dann halt sehr ... Ich hab mich halt durch die Wochen durchgeschleppt im Bar.

00:07:21: Ich bin immer mit hängender Zunge überall hin.

00:07:22: Hab viele verschiedene Projekte auch gehabt und hab immer das Gefühl gehabt, ich bin immer hinterher permanent egal wie fühl' ich zu?

00:07:30: Und ich dachte, ich kann nicht noch mehr machen Und war immer fünfzehn Dritte gefühlt hinterher und hab dann auch nichts mehr wirklich genießen können.

00:07:37: Also ich war auch nie im Moment, sondern immer schon im Kopf beim nächsten... ...und das ist für mich auch schon so ein Zeichen wenn nicht immer nur das Gefühl habe ich rennen so mit einem Leben hinterher.

00:07:45: da war ich dann so was los?

00:07:47: Darum bringen mir vor allem die Dinge die mir normal Freude bringen überhaupt keine Freude mehr, sondern erzeugen eigentlich Druck.

00:07:54: Und gab es einen Moment, wo du gesagt hast, ich schaffe jetzt nicht mehr aufzustehen.

00:07:58: Nicht mehr zu diesem Termin, nicht mehr das Telefon abzuheben?

00:08:01: Ja, das war dann, glaube ich so Ende Dezember.

00:08:04: Also es war eben Sommer, weil dieses Kommentar von meiner Kollegin.

00:08:07: Im September und Oktober war ich irgendwie, ja da könnte sie recht haben und Ende des Jahres war ich wirklich, ja, zähne putzen essen.

00:08:16: Das war alles schwierig!

00:08:18: Okay.

00:08:19: Essen auch,

00:08:20: okay?

00:08:20: Ja das ist parallel dann auch noch so zu passieren.

00:08:22: Das weiß ich jetzt nicht, was unbedingt mit dem Burnoutfields tun hat aber... Ich habe damals einfach mich ja nicht versorgt.

00:08:28: Ja, ich wollte sagen dass es alles mir selbst für Sorge zu tun.

00:08:32: Und natürlich sind auch keine Energie gehabt weil wenn ich mir nichts zuführe kann der Körper noch weniger leisten.

00:08:37: in Wahrheit also meine Therapeutin hat damals auch gesagt jetzt schauen wir mal, dass sie regelmäßig essen.

00:08:43: Zu den Lösungen kommen wir glaube ich nachher noch.

00:08:46: Eines der Missverständnisse, die ja auch kursieren ist das Burnout ein Zeichen dafür ist dass man halt zu wenig robust ist oder eben nicht genug aushält und vermeintlich also ein Zeichn von Schwäche.

00:08:58: Und alles was ich so gelesen und gehört habe ist schon dass es auch so ein bisschen nahe selber schult.

00:09:04: um musste ich halt versorgenisieren und weiß ich nicht.

00:09:07: diese ganzen Tipps Das stimmt vermutlich nicht, sag ich jetzt mal.

00:09:15: Kannst du sagen was kann die Ursache sein?

00:09:19: Ich glaube es ist genau das Gegenteil.

00:09:21: Es sind Menschen die extrem belastbar sind die es einfach gewohnt sind, über ihre Grenzen zu gehen.

00:09:26: Die ist gewohnte sind mehr zu geben nicht nein zu sagen Dinge für andere zu übernehmen stichwort mental load auch also sich zu viel aufzuhalten.

00:09:35: ich glaube eher das gegenteil.

00:09:36: ich meine das sind jetzt keine wissenschaftlichen fakten hier aber aus meinem eigenen umfeld dass man eine eigene erfahrung von anderen menschen die ich kenne die die auch bernard erfahren haben das sind alles hoch belastbare menschen und wirklich starke menschen.

00:09:47: ja

00:09:48: hast du auch das gefühl des mehr frauen als männer davon betroffen sind?

00:09:52: Ja,

00:09:53: das finde ich ja schon interessant.

00:09:54: Weil es ist ja auch sein komisches Missverständnis oder eine Annahme, dass das seine Topmanagerkrankheit ist.

00:10:00: also ich schändere absichtlich nicht die quasi rund um die Uhr arbeiten und weil sie nicht an der Börse kaufen fair kaufen permanent unter Strom stehen da stimmt aber nicht oder?

00:10:11: Ich hatte genau das gleiche Bild im Kopf.

00:10:13: Also das war ja irgendwie das was man glaube ich noch so am Rande mitbekommen hat.

00:10:19: Ja, irgendwo in den Top-Bereichen sein muss um überhaupt Burnhard haben zu dürfen.

00:10:22: Ich war Mitte zwanzig gemacht ist also ich war soweit weg vom Burnard in meinem Kopf dass ich gar nicht darüber nachgedacht habe weil ich bin doch kein Topmanager da wir hier gar nicht haben.

00:10:30: so

00:10:30: ja es ist schon spannend.

00:10:33: Und da mit ein Her geht auch, dass das eine Zeitung so ein bisschen fast eine Modeerscheinung war gefühlt zumindest.

00:10:40: Also soweit ich das wahrgenommen habe, dass mir gesagt habe, ich habe bald einen Burnout im See um zu sagen, wow!

00:10:47: Ich bin so fleißig.

00:10:48: Genau.

00:10:48: also ich glaube es hat viel mit unserer Leistungsgesellschaft zu tun wounter dann natürlich Betroffene massiv gelitten haben weil das dann schneller mal gesagt wurde, wobei ich mir dann auch denke okay wenn wir alle uns irgendwo ausgebrannt fühlen und überlastet fühlen ist das für mich eigentlich eher ein gesellschaftliches Thema dass wieder irgendwas in unserem system vielleicht falsch machen wenn so viele Menschen über anstrengend sind.

00:11:10: also ich finde schon dass man da hinhören darf wenn menschen sagen sie fühlen sich ausgebrannt aber es war natürlich dann schon noch zum nachtal der wirklich betroffenen weil wie gesagt das sind eben diese zehn abstufungen und das kann ja sein dass man sich einfach total erschöpft fühlt, aber vielleicht einfach dazwischen zu Stufe eins und vier ist.

00:11:26: Und dann irgendwie noch leichter rauskommt als andere Menschen.

00:11:29: also ich glaube die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwwischen und es wurde sicherlich inflationär benutzt.

00:11:35: Aber ich glaub das ist wahrscheinlich ein bisschen größeres Thema unserer Leistungsgesellschaft dass wir uns da halt einfach gerne auf die Schulter klopfen und sagen ja ich habe so viel zu tun!

00:11:42: Ich bin so busy, ich bin am hasseln an die Bus-Wörter die man da reinmachen kann.

00:11:47: Ja ich hab's soviel zu tun also sich da schon auch ein bissel damit so...

00:11:51: zu schmücken.

00:11:52: Ja, natürlich mit Folgen für die, die tatsächlich betroffen sind.

00:11:55: Hast du schon gesagt hast du damit zu kämpfen gehabt?

00:11:59: Mit diesem Stigma dass da vielleicht auch ein bisschen dran hängt oder eben mit diesem inflationären Gebrauch?

00:12:03: jeder hat das jetzt und du bist den Nächste

00:12:06: in meinem Umfeld nicht.

00:12:07: also ich habe es zumindest wo das mir so nicht direkt gefragt werde was hinter meinem Rücken geredet wurde.

00:12:11: aber ich hab's gar nicht gar nicht erfahren.

00:12:13: nein überhaupt nicht.

00:12:14: sehr viel Empathie fahren und sehr viel Verständnis und ich glaube eben weil ich so lange drüber gegangen bin, hat man sich ja gedacht.

00:12:20: Halleluja!

00:12:22: Jetzt checkt sie

00:12:22: es.

00:12:24: Und wie war's für dich?

00:12:24: War das für dich ein Schock, dass diese Diagnose ... Ich bin mir nicht sicher, ob es medizinisch korrekt ist von einer Diagnosis zu sprechen, aber ich glaube schon.

00:12:32: War das eine Erlösung oder einen Schock?

00:12:36: Spannende Frage... Also diese Evaluierung war für mich ein Schok, dass ich eben war neun von zehn und irgendwie auch dann immediately eine Erleichterung zu sehen.

00:12:49: Deshalb bin ich so müde, it's not me!

00:12:54: Das war dann schon wirklich ein... Ich hab da viel getragen und ausgehalten.

00:12:59: Und ich habe mir die offizielle Diagnose meiner Psychotherapeutin nie angeschaut.

00:13:03: Sie brauchen sich das nicht anschauen.

00:13:05: Es war für mich auch wurscht weil dann war es für mich klarpasst.

00:13:07: Ich habe diese Evaluierung.

00:13:11: Und macht das und lass sie machen.

00:13:14: Ich glaube wahrscheinlich eher leicht drücken, aber trotzdem ein bisschen ein Schritt bis es so, dass ich soweit habe kommen lassen.

00:13:20: Das war schon

00:13:20: arg!

00:13:23: Es glauben wir auch, da sind wir schon wieder bei einem Missverständnis.

00:13:27: Viele Menschen denken sich wahrscheinlich jemanden der gut drauf ist, vielleicht sogar du Kabarettist im BSD.

00:13:33: Gut gelaunt ist einfach ein fröhliches Wesenbis, das attestiere ich dir hiermit... Ist das vielleicht auch ein ihr Glaube?

00:13:43: Also ist es etwas, was dann fast noch schwieriger als schwieriger macht auf den Punkt zu kommen.

00:13:49: Dass es sich um einen Burnout handelt?

00:13:51: Von außen auf jeden Fall!

00:13:54: Ich kann jetzt wieder nur von meiner persönlichen Geschichte erzählen.

00:13:56: ich bin halt ein Mensch und habe immer schon mit Humor kompensiert.

00:14:01: Das war immer schon, das ist meine ganz persönliche Coping-Strategie.

00:14:04: Und ich war immer auch schon ... Ich bin Vermittlerin und möchte, dass sich alle lieb haben.

00:14:09: Ich möchte einfach eine angenehme Stimmung sein.

00:14:11: Das würde ich für mich, nicht nur fürs Umfeld oder selbstlos.

00:14:16: Es geht auch um mich natürlich.

00:14:19: Aber ja, es ist die Copingsstrategie, die mein Leben gefahren hat.

00:14:22: Das Ding ist eben, das meinte ich vorhin mit starken Menschen.

00:14:25: Das sind Menschen, die maskieren und schauen, dass sie nach außen hin wirklich Einfach, dass sie performen und funktionieren.

00:14:34: Und ich will gar nicht sagen, dass das so bewusst passiert.

00:14:37: Du fällst da automatisch im Rhein in diesen Coping-Mechanismus... ...und zubald der Menschen den Raum betreten bist du eigentlich am Performen!

00:14:46: Für mich ist es selbstschutz gewesen einfach gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

00:14:51: Ich habe mich nicht bewusster zu entschieden, dass wirklich ein Reflex passiert.

00:14:54: Und dann wird's fürs Umfeld umso schwerer.

00:14:56: Oder dann ist es eher so, dass Menschen sagen ... Die wirkt ja gar nicht so wie man sich eben vorstellt.

00:15:02: Dass eine depressive Person ausschaut oder eine mit Angst steuern.

00:15:05: Das trifft ihr für alle zu.

00:15:06: Man hat ein Bild vor Augen die Menschen auszusehen haben wenn sie ausgebrannt sind und dann spricht man Menschen auf die Krankheit ab.

00:15:12: aber das ist ganz oft so, als Menschen mit Bernhard maskieren.

00:15:15: Ganz, ganz oft!

00:15:18: Wir gehen jetzt nochmal kurz in der Zeit zurück.

00:15:21: Du hast die Diagnose bekommen, was ist dann passiert?

00:15:25: Ich bin direkt zu ... hab das Projekt Psychotherapie angesteuert.

00:15:32: Meine beste Freundin hat Gott sei Dank mir da einen Kontakt gegeben.

00:15:37: Das war auch absolute Fügung irgendwie weil das Thema Therapeuten finden ist eines der allergrößten.

00:15:44: Also, dass die meisten Menschen kennen, die sich in Therapie befinden oder vielleicht auch gerade suchen.

00:15:47: Das ist ein Riesenprojekt und man weiß nicht welcher Schule man suchen soll, wonach man schauen soll was das kostet, was das alles bedeutet.

00:15:55: Und ich war ja so dankbasiert mit damals einfach eine Empfehlung gegeben von aus dem Umfeld.

00:16:01: Und das hat gepasst wie gefaust aufs Auge und das war Glück!

00:16:06: Ja, ich stelle es mir natürlich auch schwierig vor wenn mein E schon ausgebrannt ist... diesen Akt dann auch noch...

00:16:12: Unmöglich fühlt sich der an.

00:16:14: Weil ich wusste, dass das seit sein muss und dass ich so meine letzte Kraft dafür verwenden werde.

00:16:19: aber hätte das nicht gepasst weiß ich nicht.

00:16:22: da hätte ich glaube immer gebraucht er das mit mir machte mit mir was sucht und anruft und das ausmacht weil es ist einfach viel es ist wirklich viel und auch dahin zu gehen und dann eine ganze Geschichte irgendwie zu erzählen und so mich war wirklich dankbar weil die waren zehn Minuten von mir zu Fuß das heißt ich habe auch nicht wirklich diesen Diese Hemmschwelle gehabt, ich konnte da immer zu Fuß hinspazieren.

00:16:38: Das war irgendwie ganz angenehm als Routine.

00:16:40: dann und ... Ich bin da hin und wir haben wirklich Engmasche.

00:16:43: Am Anfang haben wir uns zwei Mal die Woche gesehen, ja... Und sie hat dann eben gesagt, so, wir gehen jetzt einmal ... Sie gehen jetzt mal zum Hausarzt, sie machen ein Blutbild, wir schauen uns mal ihr Blut an, also wirklich den Körper auch anschauen, womit arbeiten wir hier?

00:16:54: Ich war total in ganz vielen Mängeln!

00:16:56: Und sie meinte, die erste Aufgabe ist quasi das ich versuche wirklich regelmäßig zu schlafen und dreimal einen Tag zu essen.

00:17:02: So haben wir angefangen.

00:17:03: und sie so, sie kann an meiner Psyche nicht arbeiten bevor der Körper nicht auf einem bestimmten Pegel wieder angekommen ist, weil das funktioniert nicht.

00:17:13: Sie sind im absoluten Not!

00:17:15: Stand hier wirklich, der Körper ist nur am Überleben im Überlebensmodus und so können wir nicht an der Psyche arbeiten.

00:17:20: Und das habe ich sehr geschätzt und da hab' ich mich direkt gesehen gefühlt gehört gefühelt und so haben wir dann angefangen.

00:17:25: ja

00:17:26: Wie bist du mit all den Projekten umgegangen die dann in der Schwebe gestanden sind?

00:17:30: Alles

00:17:30: auf Pause gesetzt und es war damals auch nur möglich weil ich die Unterstützung meiner Eltern

00:17:35: hatte

00:17:36: und dann bzw.

00:17:36: auch zum AMS gegangen bin.

00:17:37: also das hat dann irgendwie funktioniert für die paar Monate.

00:17:41: Aber ich habe alles passiert, das ging einfach nicht.

00:17:43: Es wäre unmöglich gewesen irgendwas zu machen.

00:17:45: Ich habe wirklich mich nur auf diese Grundbedürfnisse fokussiert.

00:17:49: Wie lange hat es ungefähr gedauert?

00:17:51: Also bist du wieder so ein bisschen gemerkt, dass jetzt habe ich dieses Tal vielleicht auch durchschritten...

00:17:57: Es ist alles ein bisschen so schwammig wenn ich an die Zeit zurückdenke und ich weiß noch nicht mehr so genau aber es waren auf jeden Fall einige Monate bis ich dann gemerkt hab ich brauche wieder ein bisschen Routine Und hab dann einen ganz simplen Job nebenher angefangen, so wirklich zwei Mal die Woche

00:18:14: im

00:18:15: Schuhgeschäft von der besten Freundin meiner Mutter.

00:18:17: Es war super weil die ist meine Ziehmama gewesen und das war ein gutes Umfeld diese Personen bei mir zu haben irgendwie auszuführen, denn ja in dem ich auch gut bin.

00:18:27: Ich habe auch früher im Einzelhandel gearbeitet und das war eigentlich wieder... Da kommt keine Belastung da gehe ich ins Geschäft.

00:18:31: Da arbeite ich meine paar Stunden und gehe wieder nach Hause dann denke ich nicht drüber nach welche Schuhe ich nicht verkauft hab.

00:18:36: so also es gibt keinen... Ja, ich verstehe.

00:18:38: Sind

00:18:39: abgeschlossene Mini-Projekte sozusagen?

00:18:42: Das war ein bisschen Routine und nicht zu viel.

00:18:44: Es waren zwei mal die Woche glaube ich, weil ich dort am Anfang, das war dann nach ein paar Monaten, ich glaube im Sommer möchte ich sagen dass ich begonnen habe.

00:18:50: Das wäre jetzt gelogen, ich weiß es tatsächlich nicht mehr.

00:18:53: Es ist ja auch wirklich sehr individuell, da müssen wir schon immer wieder betonen was dir geholfen hat.

00:18:59: Kannst du wirklich nur von dir sprechen?

00:19:02: In dieser Therapie welche Fragen hat es denn für dich aufgeworfen abseits deiner wirklich sozusagen grundlegenden körperlichen und physischen Gesundheit?

00:19:15: Wie meinst du?

00:19:16: Sorry, ich glaube die Frage ist nicht

00:19:17: ganz... Na ja so was.

00:19:18: Wie will ich in Zukunft arbeiten?

00:19:20: Was habe ich vielleicht...?

00:19:22: Was stimmt vielleicht in meiner Lebensorganisation nicht?

00:19:26: Ich glaube die allererste Frage, die ich mir gestellt habe war eigentlich wie konnte ich mir das antun?

00:19:32: also wie bin ich hier gelandet?

00:19:33: Ich hab ganz viel.

00:19:34: Ich bin dann eine totale Analytikerin und muss immer alles zerdenken.

00:19:38: Und am Ende dachte er sich, ich war eben um zwanzig.

00:19:40: Wie habe ich es geschafft, mich da hinzubringen?

00:19:44: Und es hat sich dann sehr schnell herauskristallisiert, dass mein Burnout gar nicht berufsbedingt war und das gleich nochmal anzugreifen musste vorhin angesprochen hast auch.

00:19:52: Sondern privater Natur also fast zwischenmenschlich in meinem Leben passiert ist.

00:19:56: Da hab' ich extrem viel gestemmt.

00:19:57: Da bin ich in die Überlastung gegangen.

00:19:59: Ich war in einer Beziehungen der ich mich selbst eigentlich total betrogen hab'.

00:20:03: Also da ist das Dissozieren glaube ich auch stark hergekommen und ich habe nicht deinen Leben rein manövriert, mir immer so vorgestellt hab, aber nicht gecheckt habe along the way.

00:20:13: Dass das eigentlich gar nicht die Version von dem Leben ist, dass ich haben möchte und hab dann mich so ein bisschen selbst sabotiert, glaub' ich.

00:20:18: Und so ist dann alles auch passiert.

00:20:19: Also es war sehr viel ... was ich aushalten musste... Und hab den Job als meine ... Ich glaub', da hab ich funktioniert.

00:20:29: Da war alles gut!

00:20:30: Da hatte ich Kontrolle.

00:20:31: Da hab ich Freude und Spaß gehabt.

00:20:33: Dann hat das halt übergehend genommen.

00:20:34: Das war mehr so eine ... nebenher stattgefunden.

00:20:39: Aber das eigentliche Burnout war privater Natur und das war für mich dann eben so, okay wie kann ich das in Zukunft vermeiden?

00:20:47: Wer sind da die Menschen, die mich vielleicht auch tragen können, wo ich nicht immer vermitteln muss oder mittragen muss und habe sehr viel im sozialen Umfeld aufgereimt ganz radikal tatsächlich und geschaut, was sind das für Beziehungen, warum sind sie noch in meinem Leben?

00:21:04: Und jetzt ganz wirklich egal, was bringt mir auch diese Beziehung.

00:21:08: Ist das etwas, wo ich nur reinschütte und nichts zurückbekomme?

00:21:11: Natürlich geht es doch Phasen im Leben ab und so gibt man mehr dann gibt andere mehr.

00:21:14: Das ist total normal.

00:21:16: aber es gibt Beziehungen die man halt so mitschläbt.

00:21:19: Da hab' ich wirklich radikal aussortiert oder es wurde aussortierlich habe mich teilweise einfach nicht gemeldet und dann war's halt vorbei.

00:21:28: Das waren glaube ich die größten Fragen.

00:21:30: so wer bin ich mit wem?

00:21:31: bin ich auch eine Version die ich mag die mir guttut.

00:21:36: Das war cool, das war wie so ein neuer Staat hier eigentlich und dann ging es mir wesentlich besser.

00:21:41: Und meine Beziehungen haben auch alle wirklich an Qualität gewonnen seither, dass du ein Wahnsinn.

00:21:49: Also ich stelle mir jetzt vor, dass man da ja ganz schwer alleine draufkommt auf diese Idee.

00:21:52: Also das war schon.

00:21:53: ohne die Therapie wäre das wahrscheinlich dir vielleicht gar nicht so klar geworden woher das Bernhard kommt?

00:21:59: Weil der Verdacht liegt ja immer nahe.

00:22:00: Ja gut!

00:22:01: Ich habe mich mit Arbeit zugeschüttet also arbeite ich weniger aber das hätte ja in deinem Fall nichts geändert oder am Problem

00:22:07: überhaupt nicht und ich glaube auch, dass mein Umfeld das so wahrgenommen hat.

00:22:10: Du arbeitest zu viel und du machst soviel.

00:22:12: Ich finde auch immer die Frage, was ist viel?

00:22:14: Wie misst man das?

00:22:15: Gerade in der Selbstständigkeit geht es ja auch oft durch Phasen.

00:22:19: Aber es war eben nicht so ... Die Überanstrengung ist wo ganz woanders passiert und das Krasse is', dass ich dann plötzlich gemerkt hab wieviel Energie ich habe, wie dann so gewisse Menschen auf Distanz gehalten wurden oder einfach Beziehungen sich verändert haben oder verändern mussten weil ich mich verändert habe.

00:22:35: Und ich hab plötzlich Energie!

00:22:38: Das wird aber von außen glaube So nicht wahrgenommen, dass Beziehungen halt auch so überlasten können.

00:22:44: Mein Film war auch ausgemacht.

00:22:45: ich möchte das gar nicht auf meine Mitmenschen nur schieben.

00:22:48: mich habe mir viel selber hohe Standards in Beziehung gelegt und ja also das hätte ich alleine.

00:22:55: ich glaube zu ehrlich ist man nicht zu sich.

00:22:57: oder diese Außenperspektive nimmst du nie ein.

00:23:00: da brauchst deine Menschen davon außen wie ich auf dein Leben schaue Hä?

00:23:03: Aber warum machen Sie das so?

00:23:05: Und dann denkst du dir, ja stimmt.

00:23:06: Warum mache ich das eigentlich nicht so?

00:23:08: Das braucht man oft von außen diesen freundlichen Reminder.

00:23:11: Man kann auch Dinge ändern und sie sind nicht festgefahren.

00:23:14: Und gerade familiär denkt man sich auf, dass ist so.

00:23:17: Auch innerhalb der Familie kann man Dinge

00:23:18: ändern.

00:23:20: Denkst du, dass man es alleine aus einem Burnout schaffen könnte?

00:23:24: Sorry für die Unterbrechung!

00:23:26: Nein, niemals.

00:23:28: Und das ist doch eine Erleichterung.

00:23:30: Dass man sich muss Man sieht das gerade bei Burnout-Patientinnen ganz oft, dass sie glauben, dass die das alleine können.

00:23:37: Weil sie eben dieses Profil von ... Das schaue ich schon irgendwie haben.

00:23:41: Ich bin mich eingeschlossen und nehme überhaupt nicht aus.

00:23:43: Kriege ich schon hin?

00:23:44: Ich kenne mich am besten!

00:23:45: Ich weiß genau was ich brauche... Und aber wir weiss es vielleicht auch.

00:23:48: Was jetzt ist dann auch wirklich um.

00:23:49: Ja.

00:23:51: Mit all der Hilfe wie schwierig war es trotzdem für dich, aus diesem Burnout rauszukommen?

00:23:58: Extrem schwer.

00:24:00: Extrem schwer.

00:24:01: Wie gesagt, das ist alles ein bisschen ein Blur.

00:24:03: also ich kann mich an sehr wenige erinnern was wirklich passiert ist.

00:24:07: Was für mich auch ein Warnzeichen ist, dass dann gar nicht mehr so aktiv mitzubekommen.

00:24:13: Es war einfach wirklich harte Arbeit und ich glaube allein zu wissen, dass man halt sein Leben nicht bestreiten konnte is eh schon eigentlich Zeugnis genug.

00:24:22: Ich hab' mich wirklich auf die, die nur noch die nächsten Dinge konzentrieren müssen.

00:24:26: Es war schwer.

00:24:28: Und es ist in meinem Fall dann auch so gewesen, dass ich das Glück hatte, dass sich nach ein paar Stunden ... Weil es ist auch finanziell einfach eine riesige Belastung.

00:24:37: Es gibt viel zu wenig Therapeuten die Krankenkassenplätze haben und die alle Überbuchzonen- und Wartelisten haben.

00:24:45: Bei mir war das Glück, dass es einen Platz geöffnet hat, weil die Therapie irgendwann passieren müssen.

00:24:51: Ich das Geld einfach irgendwann auch nicht mehr hatte.

00:24:52: und dann hat sie mich da nie gefragt, so kann es sein dass es finanziell irgendwie schwierig ist.

00:24:57: Und ich habe gesagt... Und dann meinte sie, es ist gerade im Platz frei geworden.

00:25:02: Das ist zum Beispiel auch eine massive Erleichterung zu wissen ich habe da jetzt die Krankenkasse im Rücken allein das diese Kohle aufzutreiben wenn du vielleicht arbeitsunfähig bist in einer massiven Belastung.

00:25:14: und ich glaube auch der Grund warum viele Menschen gar nicht machen weil sie sagen ich kann's mir nicht leisten einen Krankenstand zu gehen oder die Arbeit zu passieren Wenn ich Familie irgendwie auch ernähren muss und so weiter.

00:25:23: sich war alleine.

00:25:24: Ich hab nur für mich schon müssen im Vergleich zu anderen Lebensrealitäten noch a walk in the park?

00:25:30: Ja, ich weiß nicht ob man das so vergleichen kann.

00:25:34: Aber du hast schon erwähnt ein Schritt war dass du wieder dich gut näherst und drückmäßig ist.

00:25:39: und was waren denn so Dinge die sie dir... also es war eine frau-deterreportung.

00:25:44: Was sie dir so an die Hand gegeben hat an Strategie.

00:25:49: Ich spreche jetzt im Nachhinein immer von so einem Rucksack.

00:25:51: Das Bild habe ich selber gemalt ohne sie, den sie mir hat mit verschiedenen Tools gefüllt hat und der bleibt mir auch und das ist wirklich toll also auf den kann ich dann aber auch zurückgreifen und dass es ganz ja situationsabhängig war.

00:26:02: wir haben dann eben begonnen mit diesen erstmal den Körper versorgen und dann hat sich eigentlich eher begonnen mal so ein bisschen in meinen Beziehungen mehr Hausaufgaben zu geben.

00:26:13: Was, wenn Sie das mal probieren?

00:26:14: Was Sie, wenn sie mal hier nachhensagen?

00:26:15: Was wenn Sie mal nachfragen?

00:26:17: Also wirklich so ein bisschen ... Sie hat mir keine Worte in den Mund gelegt und das machen Therapeutinnen ja auch nicht, dass sie dir dann step-by-step sagen, ihr möchtem Leben zu leben hast.

00:26:24: Weil ich würd' sagen, siebzig Prozent der Therapie passieren außerhalb dieser Wände.

00:26:29: Und dann gibt's die halt einfach so Gedankenanschlüsse mit und das war das, also sie hatten eine Beziehungen da normal am Anfang ein bisschen versucht, mir Impulse zu geben.

00:26:37: Und die habe ich umgesetzt und es ging ganz stark um Grenzen setzen am Anfang.

00:26:42: So stark dass ich heute teilweise nur Schwierigkeiten hab sie wieder aufzumachen.

00:26:47: Das ist immer so das Ding wenn du halt im Burnout warst und weißt du läufst immer Gefahr deine Grenzen zu überschreiten.

00:26:53: Ich halte die jetzt momentan so nah bei mir... wie ein Muskel ist, der sich so verkrampft hat er nicht jetzt wieder ein bisschen lockern muss damit ich die auch wieder ein bißchen aufmachen kann.

00:27:03: Also Grenzen waren das Hauptziele.

00:27:05: eigentlich.

00:27:06: am Anfang würde ich

00:27:07: sagen.

00:27:07: Wie lange es geht daut bist du gemerkt dass oh ich schlafe wieder gut?

00:27:10: Ich habe wieder Energie?

00:27:14: Ja also kurz bevor ich wieder zu arbeiten begonnen hab würde ich.

00:27:22: Ein Missverständnis, das ich auch immer wieder gelesen habe ist.

00:27:28: Wenn man einmal im Bernard war, weiß man da... Also dann ist man geschützt und hat man so zu sagen kapiert wie es läuft?

00:27:36: Würdest du das unterschreiben?

00:27:38: Lärm

00:27:39: nicht!

00:27:39: Okay, das heißt Wie schaffst Du persönliches dass du nicht wieder in das Reinschlitt hast?

00:27:44: Es ist mir passiert tatsächlich.

00:27:46: Das war eben... Bei mir ist alles Jahrzehnte und Sechzehn passiert und jetzt zweitausend XXIII habe ich dann irgendwie mich wiedergefunden.

00:27:56: Bei langem nicht, bei weitem nicht so weit wie damals.

00:27:58: Also Gott sei Dank kennt man ja die Wahnsinngale

00:28:00: und da hat

00:28:01: sich erst mal ein bisschen Wut eingestellt, wie mir das jetzt wieder passieren kann, warum ich quasi eh wieder ich schulde?

00:28:07: Warum ich so blöd war, dass ich das soweit hab kommen.

00:28:09: Ich müsste sehr besser wissen an Drucksack und hin und her.

00:28:11: Aber ja, das Leben passiert halt und in viele Schicksalschläge kann man sich auch nicht aussuchen oder gewisse Lebensumstände.

00:28:19: Man fällt halt irrsinnig leicht, dein alte Muster.

00:28:21: Und ich war ja noch glücklicherweise muss man sagen jung, dass sich nur unter Anführungsstrichen, umzwanzig Jahre da Kodierung umkodieren musste.

00:28:31: Andere Menschen haben das mit fünfundvierzig und das ist wesentlich schwieriger.

00:28:34: dann weil du lebst einfach dein Leben in gewissen Mustern und Schemattern und das umzuprogrammieren braucht wirklich arbeitaktive Arbeit die nicht aufhört nachdem du jetzt dann plötzlich geheilt bist.

00:28:45: und dann fällst du leicht wie den alten Muster.

00:28:48: und meine Therapeuten, ich hab dann meine Therapeutin wiederkontaktiert.

00:28:52: Und habe das so gesagt ... Dann hat sie mir diesen Satz gesagt und er hat so nachgehalten.

00:28:56: Ich kann ihn leider auch nicht mehr gehen lassen.

00:28:58: So meint der Menschen, die ins Burnout einmal fallen werden immer stärker auf Grenzen achten müssen als andere Menschen.

00:29:06: Und werden immer vor allem Sie, weil Sie ein Mensch sind ja eben... Das ist auch Ihrer Persönlichkeitstyp in Wahrheit!

00:29:13: Sie sind empathisch, für Ihre Mitmenschen da, das macht Sie halt das Menschen noch aus und deshalb werden sie ihm immer mehr als andere darauf achten müssen, dass ihnen das nicht wieder passiert.

00:29:21: Und ich war so wütend wie sie mir das gesagt hat, wie sie mich das so hingeknallt hat in Wahrheit.

00:29:25: So ganze Nüchtern macht nein!

00:29:28: Wir haben das doch jetzt irgendwie durch das Kapitel.

00:29:32: Also das nur so als kurzen Kontext.

00:29:35: Heute, das sind jetzt wieder drei Jahre her geht es leichter.

00:29:38: aber ich habe dir eben vorhin schon gesagt mit den Grenzen... Das ist wirklich was, was was ich mir so nah halte, weil ich so eine Angst davor habe.

00:29:46: Dass es mir das wieder passiert.

00:29:47: und dann muss man halt einfach aufpassen dass die trotzdem dynamisch bleiben, dass man trotzdem Dinge zulässt, dass sie nicht zu sehr isoliert.

00:29:53: also es bleibt einfach in der Aufgabe und ich weiß... Ich kann nicht mehr und das war vielleicht das größte Learning nicht mehr zur dieser alten Version unter anfünschten Strichen zurück weil das war immer so das Ziel.

00:30:04: wenn ich da mal durch bin kann ich dann wieder so sein wie früher.

00:30:07: aber die Version von früher hat mich ja erst ins Burnout gebracht und das ist so Ganz, ganz wichtig das zu begreifen dass es keinem zurück mehr gibt und auch nicht geben sollte.

00:30:16: Und ich lerne mich halt neu erkennen!

00:30:19: Das ist alles ein bisschen aufregend und messig teilweise auch.

00:30:24: Also es gibt keine Strategie oder es gibt keinen.

00:30:28: wie beim gebrochenen Bein okay man hast den Gips und dann machst du deine Füßeübungen und dann ist gut.

00:30:32: Selbst aufs Gebrochene bein muss ja nachher wahrscheinlich auch besser aufpassen?

00:30:38: Hast du irgendetwas wo du sagst, ich merke irgendwie... Keine Ahnung.

00:30:43: Ich habe jetzt mal wieder an der Nacht schlecht geschlafen.

00:30:45: Ich hab sofort einen sofortigen Notfall-Exit.

00:30:50: Hast du sowas?

00:30:51: Dass du sagest, ich geh in den Wald, ich gehe, ich singe, weiß nicht, male, machst du irgendwas in die Richtung?

00:30:57: Kleinzen setzen und Pause machen ja.

00:31:00: Pause.

00:31:00: Pause je nachdem was wir gerade irgendwie ... zur Verfügung auch steht.

00:31:04: Also das sollte was sein, was sich leicht integrieren lässt.

00:31:06: um nicht jetzt zu sein ich muss jetzt irgendwo an meinen Happy Place eben weiß ich nichts, keine Navien fliegen oder so weil es lässt sich halt in den Alltag nicht integriern sondern... Es kommt

00:31:15: auf den Alltag an!

00:31:16: Ja

00:31:16: stimmt natürlich ja ein guter Punkt aber es muss etwas sein was dich leicht umsetzen lässt und ich habe das Glück dass ich am Startrand wohne das heißt der Wienerwald sind zehn Minuten zu Fuß Das geht immer oder eben der Garten einfach mich kurz auf die Küchenstiege setzen und rausschauen und für klein beobachten.

00:31:33: Es hört sich so banal an, aber wirklich Naturbeobachten ist manchmal einfach das Beste als entschleunigt.

00:31:40: Irgendwie wäre es nicht dann so, ich mache eine Käfer im Garten und schaue dem einfach zu bei seinem Leben.

00:31:46: Und das geht leicht!

00:31:47: Das kann man auch in irgendeinem Büro tun.

00:31:50: Du wirst vielleicht irgendwo eine Fliege finden oder du wirst irgendwie raus schauen können oder kurz mal rausgehen können was mir auch hilft es mich wieder meinem Körper zu verbinden dass es wieder etwas sehr persönliches eigentlich weil Ich schnell in den Kopf komme, wenn ich dann wenig im Körper bin und dann wirklich einfach auch über die Atmung versuche.

00:32:07: Vielleicht wieder ein bisschen... ...die Füße oder die Fußzahlen am Boden zu spüren und so.

00:32:12: Aber ja, ich glaube, eine Tour ist mein Go-to, wenn es schlecht läuft oder wenn's gerade wieder stressig wird.

00:32:19: Nach all deineren Erfahrungen was würdest du als den größten Risikofaktor identifizieren für einen Burnout?

00:32:31: ganz allgemein gesprochen ist und durch die Leistungsgesellschaften, der wir uns bewegen.

00:32:36: Aber

00:32:38: ja, die eigenen Grenzen zu lange ignorieren glaube ich.

00:32:42: Und das ganze am Anfang schon gesagt, dass es sehr oft weibliche Burnout-Patientinnen gibt und das ist glaub ich auch einfach ein weibliches Thema, dass wir oft über unsere Ganzen hinausgehen für andere irgendwie da sind den Fokus dahin legen, wie es unserem Umfeld geht.

00:33:01: Aber nicht wie es um uns geht und ich glaube das ist eine große Gefahr oder kann eine große Gefahr sein.

00:33:07: muss es nicht immer sein natürlich dass sich mich da nicht genug versorgt und dann sehr stark immer bei den anderen

00:33:12: bin

00:33:13: und an die Grenzen irgendwie nicht kenne vielleicht sogar das ist glaube ich einer der größten Risikofaktoren.

00:33:19: ja

00:33:20: Ja, wir haben auch immer wieder im Magazin und allem was darum existiert.

00:33:24: Das Thema Mental-Load im Blick weil das auch so ein extremes leider Frauenthema ist und dass es ja ein Baustein den du jetzt ja auch da umschrieben hast der einfach ein riesiger Faktor ist.

00:33:39: Und dann irgendwie in der Erschöpfung und schließlich hier im Börner zu landen.

00:33:44: Du hast am Anfang erzählt, dass deine Mitmenschen dich als erstes draufgestupst haben.

00:33:51: Woran erkennen wir denn das?

00:33:53: vielleicht ein Mensch in unserem Umfeld auf dem besten Weg in einem Burnout ist?

00:33:58: Also dieses Fremdeln ist auf jeden Fall ein Zeichen, das man einfach mal kurz einschaut und irgendwie sagt es alles okay bei dir... offene Kommunikation mal ums zusammenzufassen.

00:34:08: Ich hab das Gefühl, oder bei mir kommt es gerade so an als wärst du irgendwie nicht wirklich anwesend?

00:34:13: Oder wärst Du nicht wirklich da?

00:34:14: Oder ich habe das Gefühl irgendwie... Da steht was zwischen uns.

00:34:18: Weil selbst wenn die Person das verneint heißt dass sie vielleicht nicht nachher dann alleine drüber nachdenkt.

00:34:23: Ich glaub' offene kommunikation ist das A und O zu Feedbacken Und für mich war damals auch super wichtig weil meine beste Freundin ist dann irgendwann wirklich in Tränen ausgebrochen vor mir und das war so ein Oh wow!

00:34:34: Nein leiden, beeinflusst meine Mitmenschen und verletzt meine Mitmenschen.

00:34:39: Und das ist eigentlich eh natürlich auch wieder eher fragwürdig, warum das dann für mich so ein bisschen die zündende Moment war, mich jetzt wirklich um mich zu kümmern weil es eigentlich nicht um mich sondern um mein Umfeld gegangen ist.

00:34:51: aber gut!

00:34:51: Es hat funktioniert.

00:34:53: Zu sehen okay da dürfte wirklich Schmerz auch im Umfeld da sein.

00:34:57: Ich glaube wirklich offen zu kommunizieren ich mache mir Sorgen Ja, also darauf achten können.

00:35:03: Wenn man immer wieder hört von ich schlafe kaum oder wenn sich Dinge wiederholen und das immer wieder kommuniziert wird oder weggelächelt wird, das passiert ja auch oft.

00:35:11: Ich schlaffe so schlecht!

00:35:12: Also wenn das auch so klein geredet wird ist es auch was... Wenn vielleicht auch Arbeit im Endeffekt permanent Thema ist, also ich merke das auch am Umfeld vom Betroffenen die alles, was wir besprechen irgendwie dann trotzdem wieder schaffen in Richtung Arbeit zu bringen des Gesprächsthema wenn Wochenenden irgendwie dann auch zur Arbeit genutzt werden.

00:35:35: Das finde ich auch mal ein bisschen fragwürdig, so wann machst du Pausen?

00:35:38: Wann machst du Urlaub?

00:35:40: Aber es ist schwer!

00:35:40: Es ist extrem schwer weil viel muskiert wird und viel weggelächelt wird.

00:35:43: also das macht's halt auch so gefährlich find' ich.

00:35:46: Wenn jetzt eine nahestehende Person, Kollegin, Freundin, Familie Mitglied wie auch immer ein Börner tat was kann nicht den Gutes tun?

00:35:58: Ähm ich weiß das ist immer so unbefriedigend zeigen, dass man da ist.

00:36:03: Egal in welcher Version oder Verfassung du dich gerade befinde, weil man hat trotzdem das Gefühl als Betroffene, dass du irgendwie performen musst wenn du jemanden siehst und dann sagst du halt eher ab Hörst du, ich hab die Kraft grad nicht.

00:36:21: Ich kann grad nicht ... Es geht grad nicht und man kann schon auch gut anbieten lassen uns co-existieren.

00:36:25: Wir müssen ja auch nicht reden!

00:36:27: Weißt du?

00:36:27: Wir müssen gar nichts sagen.

00:36:29: Kommt zu dir wird putzende Küche gemeinsam oder du setzt dich hin, ich putze deine Küche oder was belastet dich gerade am meisten warum lassen, lass uns das gemeinsam machen.

00:36:39: Ich glaube so diese mondänen Dinge oder vielleicht auch mal einfach Essen mitbringen zum Beispiel.

00:36:43: also ich finde Essen ist so ein Liebesbeweis und eben dass sich selbst versorgen kommt oft zu kurz.

00:36:48: sondern wenn dann jemand dir einen Essen mitbringt oder essen vielleicht würde ich hoffen...

00:36:52: Du sagst Essigurken, wie du gesagt

00:36:54: hast,

00:36:54: dein Essen!

00:36:56: Oder Essigurt mitdrinkt?

00:36:57: Auch das ist pure Liebe.

00:37:00: Ja also solche Grundbedürfnisse irgendwie da unterstützen nichts Großes draus machen.

00:37:06: Und wenn Menschen vor allem, dass es auch super wichtig nicht drüber sprechen wollen dann auch nicht forcieren.

00:37:11: Weil dann macht man meistens zu.

00:37:13: Es hilft einfach nicht.

00:37:14: Ich glaub... ...Es bringt nix danach zu bohren weil viele Menschen sich ganz arg bewusst, dass sie sich schon in einer Schieflage befinden und wenn da nur Kritik kommt oder nur irgendwie Lösungsvorschläge kommen um die man nie gebeten hat Dann zieht man sich glaube ich noch mehr zurück.

00:37:28: Eine Freundin und ich haben so eine Regel das wir, wenn wir uns über irgendwas aufregen müssen oder wenn was Schlimmes passiert ist, Satz, Support oder Solution.

00:37:37: Was brauchen wir gerade?

00:37:38: Und

00:37:38: das ist urwichtig finde ich.

00:37:39: Weil man mag jemand einfach

00:37:40: nur

00:37:42: leiden.

00:37:43: Keine Lösung!

00:37:45: Du hast einmal erwähnt in einem anderen Zusammenhang aber ich habe mir das angehört und das fand ich sehr schön dass du ein Burnout durchmachen durftest.

00:37:55: So hast du es formuliert.

00:37:57: Warum hast du diese Formulierung so gewählt?

00:38:00: was was dürftest du denn lernen aus deiner Erfahrung?

00:38:02: Ja, ich muss das... Ich habe das vorhin schon gesehen.

00:38:07: Das ist glaube ich ein bisschen im Effekt passiert.

00:38:10: Dürfen kann ich jetzt sagen weil ich draußen bin?

00:38:13: Ich finde es trotzdem ein bisschen problematisch das eigentlich so zu formulieren, weil ich wünsche natürlich nicht mehr.

00:38:17: Aber dürfen ist einfach... Ich hab zu mir finden dürfen und das hört sich natürlich alles sehr pathetisch an.

00:38:24: aber es war auch so, Ich habe mich da verandt in einer Lebensversion, die nicht meine war.

00:38:30: Die ganz stark, die von meinem Ex-Partner war und ich glaube mein Körper hat es einfach nicht anders gecheckt als so und er hat wirklich den Notbremse gezogen also physisch unpsychisch und gesagt Stop!

00:38:42: Wir brauchen eine Umleitung und insofern meine ich dürfen weil... ...ich bin so unendlich bei mir angekommen und so glücklich und weiß man eh nie.

00:38:51: Vielleicht hätte ich auch zu meinem Glück gefunden in der anderen Lebensversion.

00:38:54: Aber es fühlt sich so viel näher bei mir jetzt einfach an und deshalb bin ich dankbar, dass es die Umleitung gegeben hat.

00:39:00: Das Burnout würde ich nicht mehr durchmachen wollen auf keinen Fall aber das war halt weil ich so belastbar war.

00:39:05: da einziger Weg offensichtlich genau

00:39:08: Ja wir sind jetzt langsam schon am Ende der Folge angelangt.

00:39:12: Liebe Astrid ich danke dir sehr für deine Offenheit und ja das tut ja eine ganzen Erfahrungen mit uns allen, die zuhören geteilt hast.

00:39:21: Und ja ich hoffe und denke dass viele da einiges mitnehmen können für sich selber, für andere wie auch immer.

00:39:27: das ist einfach ganz wichtig, dass wir über mentale Gesundheit sprechen immer wieder.

00:39:32: Ich glaube das kann man gar nicht so oft tun und ja, dass wird das Thema einfach dann wieder mal ein bisschen die vielleicht die Sinne geschärft haben dafür.

00:39:40: Danke, dass du dabei warst!

00:39:45: Sehr gerne.

00:39:46: Und wenn Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer mehr zu diesem Thema wissen wollen, dann darf ich Sie herzlich einladen die Oktober-November Ausgabe im Jahr zwanzig unseres Magazins sich zu organisieren und reinzublettern.

00:39:59: Da greifen wir das Thema auch nochmal auf und ja auch auf unserer Website lohnt es sich immer vorbeizuschauen!

00:40:05: Wenn Sie Abonnentin sind, dann können sie alle unsere digitalen Inhalte kostenfrei lesen.

00:40:10: Und wenn nicht?

00:40:11: Dann würden wir uns natürlich freuen!

00:40:12: Wenn Sie unser Heft abonnieren diesen Podcast teilen, uns einen Kommentar oder eine gute Bewertung spendieren und auch Ihren Freundinnen, Verwandten und Bekannten davon erzählen Denn das alles hilft uns dabei Qualitätsfreundenschandalismus zu machen und der ist zurzeit glaube ich wichtiger denn je.

00:40:32: Vielen Dank.

00:40:33: Danke

00:40:33: euch!

00:40:34: Und vielen Dank für Interesse.

00:40:35: in zwei Wochen gibt's die nächste Folge und bis dahin wir hören uns, tschüss!

00:40:41: Sind sie auf den Geschmack gekommen?

00:40:43: Neue Folgen von Welt der Frauen zum Hören gibt es jeden zweiten Donnerstag überall dort wo es

00:40:48: Podcasts

00:40:49: gibt.

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