#73 Was machen die Wechseljahre mit unserer Psyche, Elisabeth Cinatl?

Shownotes

Langsam, aber sicher haben es die Wechseljahre aus der Tabuzone herausgeschafft. Ein Aspekt wird aber weiterhin viel zu oft übersehen: die Auswirkungen dieser hormonellen Umstellung auf die Psyche. Elisabeth Cinatl ist Psychotherapeutin und Geschäftsführerin des Vereins wendepunkt und spricht mit Podcast-Host Ursel Nendzig darüber, wie wichtig es ist, dieses Thema endlich anzusprechen – nicht nur, um das Tabu zu durchbrechen und Frauen gut zu informieren, sondern auch, weil ein offener Austausch untereinander wichtig ist und guttut. Dabei wird deutlich, dass viele Menschen in den Wechseljahren unter starken psychischen Belastungen wie Depressionen oder Ängsten leiden, aber viel zu selten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Doch auch Partner:innen, Kinder, Freund:innen und Arbeitgeber:innen sind gefragt, wenn es darum geht, Frauen in den Wechseljahren gut zu unterstützen. Schließlich handelt es sich dabei keineswegs um eine Randgruppe, sondern um viele Betroffene, die mitten im Leben stehen.

Verein wendepunkt: https://www.wendepunkt.or.at Feuerfrauen: https://feuerfrauen.at/ Beratungsstellen österreichweit: https://www.frauenberatung.gv.at/

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00:00:01: Frauen müssen ja grundsätzlich immer schön sein, hacken wie ich weiß nicht was.

00:00:05: Mit den Wechseljahren ist die Chance.

00:00:08: Ich schaue darauf, wie es mir gerade geht – ich nehme das ernst und schau mit einem ganz lebevollen Blick drauf weil es ist ein Wahnsinn, was unser Körper da leistet in dieser

00:00:18: Zeit.

00:00:19: Willkommen bei Welt der Frauen zum Hören!

00:00:21: Den Podcast direkt aus der Redaktion von Welt der Frau.

00:00:25: Hier sprechen wir mit spannenden Persönlichkeiten über alles, was Frauen wirklich bewegt und interessiert.

00:00:47: Heute geht es um ein Thema, das uns bei Welt der Frauen schon seit Langem beschäftigt und dass wir deshalb immer wieder hervorholen.

00:00:55: Weil es unheimlich wichtig ist und weil es ja jede Frau früher oder später betrifft – die Wechseljahre!

00:01:01: In dieser Folge wollen wir uns einen wichtigen Aspekt davon vornehmen nämlich was in dieser enormen Umstellung eigentlich mit unserer Psyche passiert und was das für unsere Psychen bedeuten kann.

00:01:12: Ich darf dazu eine Gästein bei mir im Podcast begrüßen, wobei eigentlich ist sie nicht bei mir zu Gast sondern ich bei ihr.

00:01:19: Elisabeth Zinnertl, sie ist Psychotherapeutin und außerdem Geschäftsführerin von Wendepunkt, einem Verein in Niederösterreich der ein Frauenhaus an einer Frauenberatung betreibt und auch die Fachberatungssexualisierte Gewalt in Niedersdreich.

00:01:32: Sie ist also ganz nah dran am Leben von vielen Frauen.

00:01:35: Liebe Elisabet, schön dass du da bist!

00:01:37: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:01:38: Also schön dass ich da bin und ich muss eigentlich sagen danke für diese Einladungen.

00:01:42: aber

00:01:42: wie sie wäre so wunderbar!

00:01:45: Wir beide kennen uns jetzt schon eine ganze Weile weil er für uns bei Walter Frauen als Expertin bei einigen Veranstaltungen dabei warst.

00:01:51: und ja ich habe dich schon immer mal wieder Interviewen dürfen in verschiedenen Settings und deshalb weiß ich das dich alles was Frauenleben betrifft einfach um- und antreibt.

00:02:01: Deswegen würde ich sagen, wir starten einfach direkt rein.

00:02:03: Wir haben viel zu besprechen und nicht ewig Zeit und deswegen los geht's!

00:02:08: Ich würde gerne einsteigen damit dass der Umgang mit den Wechseljahren ein bisschen problematisch ist aus meiner Perspektive.

00:02:15: Es wird immer mehr darüber gesprochen.

00:02:17: das ist natürlich super erfreulich aber meiner Meinung nach immer noch nicht genug.

00:02:21: Wie siehst du das?

00:02:22: Und warum ist dieses Thema aus deiner Sicht so schwierig?

00:02:26: will nicht sagen Tabu-Thema Aber doch fast.

00:02:30: Ich würde schon als Turbo-Thema bezeichnen, warum es so schwierig ist, glaube ich.

00:02:33: Es grundsätzlich dass Frauen und Frauengesundheit und alles was man auch mit Körperlichkeit und Frauen zu tun hat eher immer weniger Beachtung findet.

00:02:43: Das fängt an.

00:02:44: bei Gutpopadeta sind wir bei Burschen und Mädels.

00:02:47: aber das bedeutet auch grundsätzlich der Zyklus im Leben einer Frau unter natürlichen letzter Konsequenz der Wechsel und dass man darüber ganz ganz wenig spricht und es hatte ja wirklich einschneidende Auswirkungen für die Frauen.

00:02:59: Aber es geht auch aus meiner Sicht darum, um Geschlechtsrollen.

00:03:01: Weil eine Frau, die dann noch keine Kinder mehr kriegen kann, weiß ja auch eines der wichtigsten Dinge gesellschaftlich oft Frauen sozusagen übergestülpt wird.

00:03:11: Das heißt da kommen viele, viele Themen und vor allem auch gesellschaftliche Bilder zusammen.

00:03:14: Warum ist das so schwierig macht darüber zu reden?

00:03:17: Warum ist Tabuisitis und warum es so wichtig ist dass wir darüber reden?

00:03:21: Also du meinst quasi mit dem Ende der Reproduktiven Phase oder Fähigkeiten, dass das sozusagen für die Frauen dann einfach die wichtigste Rolle wegfällt, die man ihr zuschreibt.

00:03:32: Ja genau, eine wichtige Rolle, die zugeschrieben wird – genau!

00:03:35: Die sozusagen notwendig für sie und ihre Existenz, ich überspitze es jetzt natürlich alles sehr auch ist... Und dann spätestens ist man alt und wir wissen was mit.

00:03:44: Und dann fängt es dahin, alten Frauen passiert gerade wenn wir auch an Fernsehen denken und so weiter.

00:03:49: Wer bleibt am Bildschirm sozusagen?

00:03:51: Und wer wird dann durch andere ersetzt nämlich in ihrer Gesichter?

00:03:55: Ja, ich meine alt.

00:03:56: Der Wechselbeginn der Teil ist ja schon relativ früh aber ich weiß natürlich was du meinst und vor allem es ist auch diese Phase.

00:04:01: als Oma ist man dann vielleicht wieder irgendwie interessant und nützlich.

00:04:05: Aber die Phase dazwischen ist irgendwie ein bisschen luftleer.

00:04:10: Genau das ist luftler.

00:04:12: Hat sich das in den letzten Jahren geändert aus deiner Beobachtung?

00:04:15: Also ich meine dass man drüber spricht.

00:04:17: Das hat sich auf jeden Fall geändert.

00:04:19: Die letzten fünf Jahre intensiv die letzten zwei Jahre wirklich das über den Wechsel und was das bedeutet, gesprochen wird.

00:04:27: Und vor allem dass der Wechsel jetzt nicht nur ist ich habe keine Regel mehr sondern dass der wechsel ja schon wirklich früh beginnt, also auch schon Symptome.

00:04:35: Wesentlich früher beginnen als was mein Landläufig immer so meint dann ist die Regel aus und da ist die Geschichte erledigt sondern dass das wirklich ein langer langer Prozess ist der körperlich anstrengend ist und natürlich psychisch seine Herausforderungen bietet.

00:04:48: Und was wäre deine Idee?

00:04:49: wie sollten wir eigentlich als Gesellschaft damit umgehen?

00:04:53: Also wie sollte darüber gesprochen werden?

00:04:56: Grundsätzlich, glaube ich, braucht man ganz viel Aufklärung.

00:04:59: Informationenaufklärung, das wechselt im Grunde schon um die Vierzigbeginn und der kann bis zu fünfzehn Jahre dauern.

00:05:06: dieser Prozess wo Hormonabfall ist

00:05:09: etc.,

00:05:09: etc.,

00:05:10: also es gehört ganz, ganz viel darüber gesprochen nämlich auch deswegen weil viele Frauen es gar nicht zuordnen können was denn da gerade mit ihnen passiert?

00:05:18: Und dann eher Innerlich das Gefühl haben, ich schaff etwas nicht.

00:05:23: Ich bin ja zu müde.

00:05:24: Wenn ich zum Beispiel der Klassiker ist, man wird müder und braucht mehr Erholungsphasen.

00:05:29: Und wenn ich nicht weiß ... Das könnte mir im Wechsel z.B.

00:05:31: zu tun haben, habe ich eher das Gefühl, ich mache was nicht richtig in meinem Zeitmanagement oder sollte mich doch nur anstrengen?

00:05:37: Dann ordne ich es vielleicht auch falsch zu und hab dementsprechend nicht die passenden Antworten auf das, was es vielleicht gerade braucht.

00:05:44: Das ist zum Beispiel eines der wichtigsten Dinge.

00:05:47: Vielleicht auch typisch, Frau, wenn man das so Ich meine, diese Formulierung ist natürlich jetzt auch überspitzt gewählt.

00:05:52: Aber typisch Frau, dass man dann den Fehler bei sich sucht?

00:05:54: Genau!

00:05:55: Ja und das noch besser versucht zu optimieren.

00:05:59: Was dazu kommt einerseits Fehler bei dich suchen und ich finde es auch noch wichtig... Es ist ja dieser körperliche Veränderung und es ist ja ganz oft auch ein Lebensabschnittsveränderung.

00:06:09: also wenn wir jetzt auch nachhergehen die Kinder sind vielleicht schon größer auch in der Pubertät und hormonell unterwegs.

00:06:16: Das ist eine gewisse Anstrengung im Job

00:06:18: etc.,

00:06:19: dann kommen vielleicht Eltern dazu, die älter werden pflegebedürftige werden.

00:06:22: das heißt diese Phase des Wechseln.

00:06:24: deswegen ist Informationen also wichtig es doch eingebettet wirklich in eine ganz ganze herausfordernde Zeit für.

00:06:31: Es ist natürlich super wichtig, dass wir Frauen gut informiert werden.

00:06:34: So wie wir das hier ein Stück Wetter zu beitragen wollen.

00:06:39: Wie wichtig ist es denn, dass Frauen untereinander darüber mehr sprechen?

00:06:43: Ganz wichtig.

00:06:44: Ich finde das so interessant, zum Beispiel bei uns im Team einfach ein Wendepunkt ist es auch ein Thema und so oft haben wir jetzt vor zehn Jahren noch nicht so oft darüber geredet weil noch nicht viele Kollegen in einem Wechsel waren, jetzt noch mehr.

00:06:54: und es tut einfach gut darüber zu reden weil es einerseits auch eine Leichtigkeit bringt.

00:06:58: also wenn eine Kollegin eine Wallung hat dann kennt man sich einfach aus und dann kann man das zunehmen dass es einfach so ist.

00:07:04: Oder wenn eine Kollegin sagt, heute ist es wirklich so zach.

00:07:08: Und dieses Miteinander darüber reden bringt einfach eine Solidarisierung Es bringt ein Verstandenwerden.

00:07:14: Das ist vor allem auch etwas ganz Wichtiges Weil viele Frauen erleben Auch bei den Ärztinnen Aber auch in Partnerrennenschaften etc.

00:07:23: Dass das nicht ernst genommen wird Wenn sie auch über die sogenannten Symptome sprechen Wie es ihnen gerade geht und dann Falls wir wieder auf das zurück, so im Sinne von es liegt doch an mir.

00:07:33: Nein, es liegt dann in einer körperlichen Umstellung.

00:07:36: Wenn wir miteinander darüber sprechen, dann sagt die eine so und so geht's mir, die andere so und soll jetzt mehr, die dritte sagt ich hab gar nichts, die vierte sagt so und ich damit um.

00:07:45: Das heißt dieser Austausch, dieses Wissenstransfer und dieser sichere Raum dass man darüber sprechen kann ist was ganz Essens ein wichtiges

00:07:53: Du hast das schon jetzt ganz kurz angesprochen, aber eine große Rolle spielt natürlich auch der oder die Partnerin.

00:07:58: Wie wichtig ist denn das Verständnis in einer Beziehung wenn vielleicht einer oder nicht in einer hormonellen Extremphase ist?

00:08:06: Ich glaube ganz, ganz wichtig.

00:08:07: Und ich sage vor allem auch für Partner ist es so wichtig zu wissen was auch gerade bei der Frau abgibt.

00:08:13: Nämlich war sich auch körperlich verändert dass ich auch die Körperempfindungen wie ich mich in meinem Körper beheimatet fühle einfach sich massiv verändert.

00:08:21: Für Männer geht das Leben einfach gemütlich weiter um das jetzt so hormonell gesehen wird gemütliche weiter da gibt's keine Veränderung.

00:08:28: und dann hat man eher Landläufig und da bin ich wieder bei gesellschaftlichen Bildern, die es jetzt zickig oder wenn dann eine Frau im Wechsel zunimmt.

00:08:35: Ganz oft hören wir dann da und Tieren über ordentlich zurgenommen.

00:08:38: Also ich glaube das ist ganz wichtig.

00:08:40: sein Partner kann sehr sehr unterstützend sein Wenn er sich für seine Partner interessiert und dementsprechend auch dafür interessiert wie sie gerade geht.

00:08:48: Und dass wiederum führt zu mehr Zufriedenheit in der Partnerschaft.

00:08:52: Die Symptome aber die meisten gesprochen wird sind ja die klassischen Hitzewallung ist so das Symptome, also dass das ja fast schon ein Miem von einer freien Wechsel.

00:09:01: Dass sie quasi unkontrolliert zu Schwitzen beginnt was auch nicht super ist aber uns lächerlicher gezogen wird.

00:09:07: Aber welche psychischen Symptomen kann denn diese hormonelle Abfall im Wechsel verursachen?

00:09:13: Ich sag es von bis.

00:09:15: Es kann wirklich alles vorkommen, manche ... Also sie ist nicht bei jeder Frau gleich.

00:09:19: Manche zum Beispiel merken so ein, dass sie eher melancholische Hinrichtung depressive Verstimmungen mehr haben.

00:09:26: Manchen merken das Ängste

00:09:27: z.B.,

00:09:28: er werden Sorgen.

00:09:29: Maniche merken einfach eine grundsätzliche Belastung.

00:09:32: Manch empfinden eine Müdigkeit, extreme Müdigkeiten die dann auch manchmal verwechselt wird mit vielleicht depressiven Verstimmungen.

00:09:39: also von bis sind auch so psychische Belastungen vorhanden, Konzentrationsstörungen.

00:09:46: Sogenannte Brain Fog wo man nicht mehr gewusst hat ich wollte jetzt gerade dort hin und was wollte grad sagen?

00:09:51: Also all diese Dinge machen etwas und das darf man auch nicht vergessen.

00:09:56: die Körperempfindungen verändern sich der Körper tut auch nicht mehr so immer, wie wir das gewöhnt sind.

00:10:03: Und auch das ist eine psychische Auseinandersetzung und bis hin zu einer Belastung.

00:10:07: Ich habe meine Frau bei mir in Therapie begleiten dürfen.

00:10:10: Die hat wirklich viele Kilos zugenommen.

00:10:12: Egal was sie gemacht hat sich selbst minimiert bis dort hinaus.

00:10:16: Und es ist ja psychisch total schwer gefallen, dass jetzt plötzlich zehn Kilometer auf die ... Und damit muss man dann psychisch nämlich umgehen können?

00:10:24: Der wirkt natürlich wieder enorm an der Gesellschaft Erwartungshaltungen und falsche Bilder hinein.

00:10:30: Kannst du abschätzen, wie viele Frauen davon betroffen sind?

00:10:34: Also ich sage jetzt einfach mal von... Ich spüre gar nichts.

00:10:37: Ich habe vielleicht hin und wieder einen Brainfog.

00:10:40: Und da wollte ich auch noch dazu sagen dieser Brainfock das ist ja auch sowas was eine niedliche Namen hat.

00:10:45: aber wenn man in einem Job ist der einen herausfordert ist es natürlich auch ein Wahnsinn.

00:10:50: also wenn man dann auch im Job nicht mehr leistungsfähig ist das kann ich auch vorkommen eben bis hin zu wirklich depressiven Phasen.

00:10:59: Man kann es ungefähr dritteln, also ein Drittel hat so gar nichts.

00:11:03: Ein Drittel spürt was aber da kann man dienen und einem Drittel erfahren und das sind dann schon eine Menge wirklich massive Symptome und massive Schwierigkeiten.

00:11:11: Also sprechen wir davon psychischen Krankheiten oder eher von mentalen Belastungen.

00:11:16: wie grenzt man das ab?

00:11:18: Also ich würd das nicht, dass psychische ... also jetzt auch psychische Störungen so überhaupt nicht bezeichnen.

00:11:22: Weil es hat einen körperlichen Ursprung, nämlich einen hormonellen Ursprungs.

00:11:25: Das heißt, das ist nicht die Psychekrank, sondern durch diese homonellen Umstellung gibt es psychische Belastungen und psychische Ausnahmezustände, innerepsychische Zustände.

00:11:35: Aber es würde ich in keinster Weise als Krankheit bezeichnern, weil dann wären alle Frauen spätestens ab vierzehn krank.

00:11:40: Das möchte ich jetzt unbedingt hier verbreiten!

00:11:42: Ja, genau.

00:11:44: Kann sein, dass sich sowas dann manifestiert?

00:11:47: nicht hormonell irgendwie eingreift vielleicht mit medizinischer Hilfe, dass uns was bleibt?

00:11:54: Es kann sich natürlich etwas psychisches insofern manifestieren.

00:11:56: Wenn man zum Beispiel in einen hormonellen Ausnahmezustand kommt und z.B.

00:12:00: depressive Verstimmungen oder Ängste entwickelt mehr durch die hormonelle Umstellung.

00:12:05: Und wenn es so weit geht... Obwohl der Wechsel so zu sagen dann durch ist, kann das natürlich schon bleiben.

00:12:12: Wenn die Psyche irgendwie das Gefühl hat oh es ist wirklich alles furchtbar und schlimm und ich komme da nicht durch und da da da dumm und überhaupt und sowieso also wenn eine Frau keine Unterstützung hat oder nicht weiß dass es durchaus ein wechseln ist kann das Natürlich schon vorkommen.

00:12:25: War das eigentlich in deiner Ausbildung?

00:12:27: Damals?

00:12:29: Nein, also das ist jetzt auch schon länger als zwei Jahre her.

00:12:33: War das damals schon ein Thema?

00:12:35: Überhaupt nicht!

00:12:36: Also in der Psychotherapie zumindest ich weiß nicht wie es jetzt ist körperliche Veränderungen sowieso viel zu wenig Thema was es meiner Sicht mehr sein sollte und auch in der sozialen Arbeit war das kein Thema.

00:12:48: Also da hatten wir uns zwar in Handlungsfeld Gesundheit und ältere Menschen aber das ist einfach nicht vorgekommen.

00:12:53: Okay,

00:12:53: das heißt alles was du jetzt sozusagen... das hast du dir angeeignet und erfahren und beobachtet.

00:12:59: Genau, ich durfte viele Frauen begleiten die mir ihr Vertrauen auch geschenkt haben dann natürlich viel Auseinandersetzung im Team, nämlich auch miteinander da natürlich ich selber auseinandersetzung unter natürlich Literatur mit ganz ganz vielen gescheitenden Frauen zu sprechen.

00:13:13: Das ist immer eine gute

00:13:14: Idee.

00:13:15: Zu welchem Zeitpunkt um mit welchen Themen also an welchem Punkt sozusagen kommen denn die Frauen zu dir in die Beratung?

00:13:23: Das ist ganz unterschiedlich.

00:13:24: Meistens kommen nicht mit dem Thema, ich bin im Wechsel.

00:13:27: Sondern sie kommen eher damit ... Meine Lebensphase ist so eben im Job.

00:13:31: Bin ich gerade eigentlich voll gefordert?

00:13:33: Mein Kind is in der Pubertät und hat grad eine bestimmte Phase und in der Beziehung läuft auch nicht gut.

00:13:39: So das ist irgendwie dieses Konklammerat, mit denen viele Frauen kommen meistens mit dem es geht mir einfach nicht.

00:13:46: Und sozusagen das Thema Wechsel hab' ich, sei's als Beraterin oder als Psychotherapeutin Insofern am Schirm, weil ich finde es ist so wichtig in der Begleitung von Frauen immer auch körperliche aber auch strukturelle Rahmenbedingungen mit dem Schirm zu haben.

00:14:01: Und das heißt es ist wichtig dass ich sozusagen etwas hineinspiele, sonst bräuchte man... Uns ja auch nicht.

00:14:08: Mit den Einspielen meine ich, das Blick zu erarbeiten.

00:14:11: In dem Sinn und sagen okay wie alt sind Sie?

00:14:15: Merken Sie eine Veränderung?

00:14:16: körperlich kann es sein dass sie im Wechsel sind haben schon einmal einen Stadtplatz gemacht etc.

00:14:19: etc.

00:14:20: Und das macht dann auch auf etwas weil dann ist es ihm nicht mehr das Versagen sondern es ist dann eierlogisch Ja und dann kann kann ich anders damit umgehen als mich noch mehr selbst optimieren Sondern sagen ah ok wenn so was körperliches?

00:14:34: es kann sehr entlastend sein Nicht für alle Frauen, aber für viele sagen ... Ah okay.

00:14:39: Wenn mein Körper sagt ich brauche jetzt mehr Pausen dann gönnen sie sich so viel mehr weil das ist jetzt die hormonelle Umstellung zum Beispiel.

00:14:46: Wird wieviel Vorwissen kommen denn die Frauen und hat sich das auch verändert?

00:14:51: Aktuell mit noch eher weniger vorwissen, obwohl es mehr wird, weil es besprechbarer wird.

00:14:56: Aber da ist noch ganz, ganz viel Luft nach oben Im Sinne von was nämlich alles auf den Wechsel zurückzuführen sein kann.

00:15:03: natürlich nicht Jedes, jeder Zustand.

00:15:06: Aber grundsätzlich dass die Palette so breit ist oder das sogar Hüftschmerzen auf dem Wechsel zurückzuführen sein können, das macht etwas.

00:15:14: Also wenn ich nicht immer nur das gehört jetzt bin ich alt und es ist vorbei mit meinem Leben sondern auch okay das ist eine hormonelle Umstellung und ich muss jetzt auch nicht... Konzert sich zu jedem aus, so der Ärztin.

00:15:24: Sondern es ist gut in Harmonstatus abzukleben.

00:15:28: Was macht das mit den Frauen?

00:15:29: Wenn du sie aufmerkst, hast du gesagt, es gibt eine Erleichterung.

00:15:32: aber was rätst du ihnen dann?

00:15:34: Was können Sie denn abgesehen davon, dass es medizinisch abklären lassen?

00:15:38: Das ist natürlich Schritt eins generell.

00:15:41: Aber was hilft den Frauen denn?

00:15:44: Nehmen im Medizinisch und wenn das für die Frauen passt auch auch Hormone

00:15:48: etc.,

00:15:50: jetzt auf der psychischen Ebene, dass wirklich darüber reden.

00:15:53: Und auch wirklich das zu erfassen weil es ist eben der Wechsel so viel.

00:15:59: unsere Basis, unser Körper der sich verändert.

00:16:01: Unsere Psyche die da natürlich mitspielt.

00:16:03: das Soziale dass ich veränderte viele Frauen die sagen Ich schaffe es einfach nicht mehr am Freitag auf Nacht mit Freundinnen wegzugehen weil ich einfach zu müde bin.

00:16:12: Das heißt wir müssen die Wechseljahre wirklich in diesem drei auf diesen drei Ebenen betrachten von Körper, Psychen und Sozialem und dazu unsere gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die können auch dazu.

00:16:23: Aber relevant und wichtig ist diese Gesamtheit zu erfassen um darauf zurückzukommen darüber zu sprechen es einzuordnen sich zu überlegen wo kann ich Unterstützung mir suchen?

00:16:33: mit wem kann nicht darüber reden?

00:16:36: Und ganz oft zum Beispiel auch erzählen sie euch haben mit meinen Gynäkologen oder Gynädologien eh schon drüber gesprochen aber die sagen ja nur da müssen's halt durch So.

00:16:45: Und viele Frauen nehmen das, dann muss ich da halt durch und nicht nur ich, viele andere sind ja natürlich müssen wir da durch, aber die Frage ist immer wie?

00:16:54: Ja, ich habe auch den Eindruck oder dass ... Ich weiß nicht vielleicht kannst du mir auch sagen ob das stimmt oder nicht, aber wir, die wir jetzt gerade in den Wechseljahren schon langsam sind, sind ja die erste Generationen, die damit so umgeht.

00:17:05: Also ich hab von meiner Mutter, die jetzt Mitte-Siebzig ist keinen Ton gehört über das.

00:17:12: Ist das eine Beobachtung, die du machst?

00:17:14: Also ich glaub, dass unsere Generation zum Glück jetzt, dass da viel besprechbar ist und da ist viel, viel passiert.

00:17:20: Und das ist gut so!

00:17:21: Aber genau die Generation vorher hat ... Agenzontour?

00:17:25: Genau, Agentsontour ist halt so und stelle dich nicht zu an ungefähr.

00:17:29: Ich hoffe es ist so.

00:17:30: das positive was ich immer wieder hoffte auch die jüngeren Frauen mit dem einfach schon ganz anders umgehen weil sie wissen es wird kommen und sie werden wissen im besten Fall, dass auch schon mit vierzig was losgehen kann und das sie dann ganz danach auf ihrem Körper hören.

00:17:45: Nicht nur im Sinne des Judgment zum Sinne von beurteilen jetzt kann er das nicht mehr sagen.

00:17:50: Ah ja stimmt.

00:17:51: Hormonelle Umstellung ist eine heftige Geschichte sich gerade mir abspielt.

00:17:54: dafür ist so super nix.

00:17:56: Das heißt es ist schon auch ein Ansatz in.

00:17:58: du hast da einfach auf die positiven Dinge vielleicht hinweist.

00:18:03: Was gibt es, ein positives zu vermelden in dieser Lebensphase?

00:18:06: Wenn wir von der Psyche sprechen...

00:18:08: Also ich glaube was man dann wahnsinnig gut lernen kann oder das ist auch gleichzeitige eine Herausforderung aber lernen kann ist der liebevolle Blick auf sich selber und fürsorglich sein.

00:18:17: jetzt wenn ich auch wieder das gesellschaftliche Bild hernimm geht sie schon darum.

00:18:20: Frauen müssen ja grundsätzlich immer schön sein hacken wie Ich weiß nicht was die Kinder groß sind für sorglich sind und ich weiß also so oft dass Außen bezogen Mit den Wechseljahren ist die Chance, sagen okay der liebevolle Blick auf mich.

00:18:33: Weil ich brauche jetzt was und ich kann jetzt nicht weil ich mich noch mehr anstrengend besser durchkomme.

00:18:37: Weil unser Körper tut was er tut und die Harmonie tun was sie tun.

00:18:41: Da habe ich zwar mit harmoneller Zugabe keine etwas zu tun aber ich finde es ist das positive.

00:18:47: jetzt sagen Ich schaue darauf wie's mir gerade geht ich nehme das ernst Und schau mir deinem ganz liebevollen Blick drauf, weil es ist ein Wahnsinn was unser Körper da leistet in dieser Zeit.

00:18:59: Ja das stimmt!

00:19:01: Wie geht es dir damit wenn du mit so vielen Frauen über das sprichst und auch wenn du siehst wie Sie damit kämpfen vielleicht sich auch damit alleine fühlen?

00:19:10: Also mich bestürzt es immer wieder.

00:19:12: Also wenn ich Frauen eben erzählen höre, dass ein Gynäkologe sagt da müssen sie durch oder der Partner überhaupt kein Ohr dafür hat oder auch in einer Freundinnengruppe die anderen sagen den Gebiet quasi hast halt zurgenommen.

00:19:26: also das bestützt mich immer wieder und das macht mir schon noch betroffen, dass es nach wie vor nicht ernst genommen wird.

00:19:31: und das ist ja auch der Punkt finde sich so wichtig dass Frauen wie in so vielen anderen Bereichen auch auch bei den Wechseljahren ernst genommen werden in ihren Erzählungen und Beschreibungen, wie es ihnen geht.

00:19:42: Das macht mich immer, wie gesagt, betroffen und gleichzeitig gibt's eine Hoffnung oder eine große Hoffnung für mir dass sich das jetzt ändert.

00:19:50: Aber ob Erzählung und Beschreiben?

00:19:52: Wie gehts dir selber damit?

00:19:53: also full disclosure du bist ... wie alt bist du jetzt?

00:19:57: Achtundvierzig bin ich bald!

00:20:00: D.h.,

00:20:01: du bist ja in einer ähnlichen Situation vielleicht, wie die Frauen zu dir kommen.

00:20:06: Wie geht es dir damit?

00:20:08: Ich bin froh, dass ich Menschen habe mit denen ich darüber reden kann wo ich einen sicheren Raum hab um darüber zu reden.

00:20:13: also in meiner Partnerschaft in der Arbeit ist das einfach bei uns in den Frauenberatungsstellen im Frauenhaus Thema und durchaus mit viel Leichtigkeit verbunden auch und mit viel Unterstützung Und ich habe mir eine Gynäkologin gesucht, wo es gefällt.

00:20:27: Da bin ich auch sehr gut aufgehoben in dem, dass sie jetzt besprechbar ist und auch mit unterschiedlichen Ideen wie ich meinen Körper und mich da unterschließen kann und eben darüber reden und fürsorglichen Blick auf mich zu haben, weiter in die Psychotherapie gehen.

00:20:45: Das ist jetzt eh auch eine Frage.

00:20:47: Die Frauen kommen zu dir aus der Sicht der Frauenberatungsstelle.

00:20:52: Es ist einfach das niederschwelligste Angebot, dass es so gibt in der Hinsicht.

00:20:56: D.h.,

00:20:57: da kommt jetzt eine Frau zu dir und bespricht diese ganzen Probleme.

00:21:02: Wann sagst du?

00:21:04: da wäre es jetzt wirklich wichtig, dass man zu einer Psychiaterin oder zu einem Psychiator- oder Psychotherapeutin geht.

00:21:12: Wenn wirklich das Gefühl ist ich kann das Leben nicht mehr gut managen und oft haben die Frauen selber ein gutes Gespür dafür.

00:21:18: Jetzt ist es irgendwie genug.

00:21:19: also zu einen das schon noch immer wieder einzubringen.

00:21:22: Das ist auch eine der wichtigen Fragestellungen im Sinne von Blick erweitern und sagen sind sie gut medizinisch versorgt?

00:21:29: Ist psychotherapie für Sie eine Fragestellung?

00:21:32: und oft braucht es aber auch keine Psychotherapie, sondern ist Beratung absolut das passende Mittel der Wahl.

00:21:37: Weil es darum geht den Raum zu öffnen um darüber zu sprechen.

00:21:40: Wenn's aber dann dahin geht zu sagen okay jetzt habe ich noch ein Thema mit meinem Partner also wenn sich da sozusagen auch nochmal erweitert und die Belastung sehr hoch wird, dann macht natürlich Sinn auch in Psychotherapien zu gehen weil das was wir auch erleben... Ich habe jetzt keine wissenschaftliche Studie dazu über dass es sozusagen unser Erfahrungswert ist dass viele Themen, die irgendwie schon Themen waren in der Geschichte der einzelnen Frauen und die vielleicht noch nicht gut einsortiert sind.

00:22:05: Ich sag das jetzt mal so während dem Wechseln nochmal verstärkt.

00:22:09: also wenn man es gefühlt hat ich hab's jetzt schon irgendwie... ich bin quasi durchgedaucht, dass sie noch einmal kommen.

00:22:15: Also wenn ich zum Beispiel Thema schon immer wieder hatte mit großen Ängsten und Sorgen dann konnte ich ihm den Dreißigeren vielleicht noch bis Mittevierzig ganz gut damit dienen und damit einen Umgang finden.

00:22:27: Und durch diese Durchlässigkeit, der Hormone- und Hormonumstellung kommen diese Themen wieder verstärkt.

00:22:34: Und das sozusagen auseinander.

00:22:35: zu glauben was ist etwas aus meiner Geschichte verstärkend wieder kommt?

00:22:40: Dafür ist Psychotherapie... passende Mittel der Wahl.

00:22:43: Oder ist es einfach etwas, wie wir gesagt haben, homonelle Umstellung, Brainfolk-Vergesslichkeit

00:22:48: etc.,

00:22:49: und darüber mag ich sprechen hier und jetzt?

00:22:52: Dann ist Beratung zum Beispiel einer Frauenberatungsstelle absolut das Passende.

00:22:56: Okay.

00:22:57: Wird es gerne die Perspektive ein bisschen wechseln sagen wir Ich bin nicht eine Frauenwechsel, die gerade zuhört sondern jemanden, der vielleicht jemanden kennt wenn gerade im Wechsel ist und offensichtlich damit struggled oder vielleicht auch als Kind.

00:23:09: Wie kann man denn unterstützen

00:23:12: Ernst nehmen, Turen.

00:23:13: Also als Kind unterstützen ist ... je nachdem wie alt das ist.

00:23:20: Meistens sind die selber in der Pubertät gerade und da gilt nicht.

00:23:23: Aber so ich finde dieses Ernstnehmen und natürlich vielleicht sich schlau machen gibt es Literatur, Gynäkologinnen, Frauengruppen Feuerfrauen heißen sie.

00:23:35: Wo genau die Frauen zusammenkommen zu diesem Thema auch und natürlich viele andere, aber das ist sozusagen der Fokus wo sie sich gegenseitig unterstützen und immer sagen hey das hat bei mir geholfen versucht es auch oder so irgendwie.

00:23:46: also das sind zum Beispiel so Dinge die geschickt und hilfreich sind.

00:23:50: Oder zu einer Veranstaltung gehen von alten Frauen, wo wir auch wirklich genau darauf abziehen, dass sich Frauen einfach vernetzen, austauschen ... Genau!

00:23:58: Und was bei den Veranstaltungen finde ich so hilfreich ist doch immer wieder dieses eben sichtbarzumachen.

00:24:04: Es betrifft uns alle Ja?

00:24:05: Auch wenn ich zum Glück vielleicht wenig Symptome habe Aber der Wechsel betriffte jede Frau Und allein das muss doch Auftrag genug sein, dass sie mich darüber sprechen weil es jede Frau ein auf fünfzehn Prozent empfehlen kann irgendwann im Leben betreffen wird.

00:24:21: Ich würde dann gerne noch kurz anschneiden, wir haben es schon erwähnt man ist in dieser Phase, man nennt das auch so die Rush Hour des Lebens weil eben all das zusammenkommt was du jetzt schon so eindeutig beschrieben hast und man halt einfach im Job auch extrem gefordert ist, weil das ganz oft die Phase im Leben ist wo man die Früchte seiner Arbeit ja auch erntet wo man lang aus dem Studium draußen ist, wo man Erfahrung gesammelt hat wo man vielleicht auch schon lange genug wieder zurück ist aus der Querenz, um eine gewisse Position erreicht zu haben und so weiter.

00:24:49: Und dann kommt das sozusagen.

00:24:51: Hast du auch eine Idee was man als Arbeitgeberin, Arbeitgebern tun kann?

00:24:56: Um Frauen in dieser Phase vielleicht bestmöglich zu unterstützen?

00:25:00: Also auch da... wir holen mich zwar ein wenig aber ich finde es so wichtig einen Raum zu geben dass man sich austauschen kann und ich finde da haben Arbeitgebereinnen durchaus Möglichkeiten oder dass es besprechbar wird wenn man zum Beispiel Ein Plakat von Welt der Frauenveranstaltung XY aufhängt auf Toiletten, auf den Informationsständen.

00:25:17: Also alles was so sichtbar wird wo Wechseljahre drauf steht zeigt den Frauen und das ist das Wichtige okay das ist ein Thema dass auch hier in der Arbeit Platz haben.

00:25:26: wenn ich als Arbeitgeberin hier keine Möglichkeiten gebe oder zeige, dass man das Thema ein wichtiges Thema ist.

00:25:34: Wird sich auch keine Frau an einem vorgesetzten oder vorgesetzte wenden?

00:25:38: Wenn ich aber zum Beispiel sehe ... Ah!

00:25:40: Da gibt es einen Plakat.

00:25:41: Einmal interessant also mein Arbeitgeber-Arbeitgeberin hat das irgendwie am Schirm und dann würde ich vielleicht auch eher zu meiner Vorgesetzten gehen und sagen du im Merkrad mir wird's eng.

00:25:53: Viele sagen, es ist ja doch auch ein intimes Thema.

00:25:56: Das auch vielleicht besprechen und zu sagen, ich habe gerade wenig Energie.

00:26:02: können wir irgendwas machen, weil es geht darum Räume zu schaffen ist besprechbar zu machen.

00:26:08: Und dann wird's natürlich auch sozusagen in einer Unternehmenskultur besprechba und vielleicht auch unter Mitarbeiterinnen oder dass auch Mitarbeit her keine blöden Kommentaren geben.

00:26:20: Das ist etwas was ganz, ganz oft passiert wo viele Frauen eben erzählen wenn sie eine Hitzewahlung haben oder wenn sie zunehmen also das was die sichbaren Symptome sind dass sie dann irgendein blöden Schmäh unter Anführungszeichen, der wirklich kein Schmä ist in dem Moment sich von den Kollegen anhören dürfen.

00:26:37: Wenn Sie darauf reagieren sagen, hey das ist nicht lustig sind es die Spaßbremsen.

00:26:41: Echlo, weil's ist eine Wechsel.

00:26:43: Wenn sie nicht darauf reagiert, ist es mit der eigenen Selbstfüßung schwierig.

00:26:47: Also was hilft das Thema?

00:26:50: besprechbar zu machen und da helfen eben.

00:26:53: Wenn es etwas gibt wie ein Literatur-Eck, dann kann man die Literatur hingeben.

00:26:57: Man kann's bei Mitarbeiterinnen Gesprächen einfügen.

00:27:00: Dann ist natürlich wichtig schon noch zu schauen, wie ist die Konstellation?

00:27:04: Es muss mal schauen, wenn wir da in der Kultur miteinander sind aber schon zu sagen okay, das mache ich mit den Kolleginnen ist ja auch immer wieder Thema zu sein.

00:27:13: Okay, ich weiß.

00:27:14: Du bist jetzt Mitte vierzig?

00:27:15: Ja, selber auch!

00:27:16: Gibt's da irgendwas?

00:27:17: Brauchst du da irgendwas?

00:27:18: wie geht es dir damit?

00:27:19: Können wir irgendwie unterstützen?

00:27:21: auf was sollte man aufpassen?

00:27:22: und dann sagt die Kollegin ja Ich merke manchen Dank bin ich halt sehr durchlässig Und dann wissen wir das.

00:27:28: Dann wissen wir an diesem Tag ist die Kollegin sehr durchlässig Dann können wir auch anders damit umgehen.

00:27:33: Ja, in Schwangerschaft haben wir das ja schon ganz gut geschafft.

00:27:37: Da gibt es ein paar Parallelen im Sinne von emotional vielleicht nicht so belastbar und körperlich.

00:27:42: Und da gibt es ja tatsächlich gesetzlich auch schon vorgeschriebene Maßnahmen wie zum Beispiel einen Ruheraum.

00:27:47: Das wäre echt schön wenn's den auch für... für Frauen im Wechsel gebe.

00:27:52: Und ich denke mir auch noch einen Schautort an alle Männer, die vielleicht auch einfach mal kommentarlos das Fenster öffnen in einer Meeting wenn sie sehen da kommt gerade jemand ins Schwitzen oder ein Glas Wasser anbieten oder sagen soll man vielleicht kurz eine Pause machen?

00:28:05: Genau und es geht um diese Wachsamkeit und Sensibilität auf das Thema und das schaffen wir nur indem wir's besprechbar machen.

00:28:12: ja und ich glaube eben bei Unternehmen braucht sich die Führungssetage dazu sonst funktioniert nicht.

00:28:19: Was möchtest du unseren Hörerinnen denn unbedingt noch mit auf den Weg geben?

00:28:22: Und Hörern, Entschuldigung.

00:28:24: Dass der Wechsel oder die Wechseljahre im Einprozess ist in den einundfünfzeh Prozent der Bevölkerung durchmachen damit ein ganz wichtig relevantes Thema ist dass es uns alle als Frauen betrifft und somit ganz viele Partner auch dieser Frauen, weil die gibt's ja dann auch noch dazu.

00:28:40: Und das ist wichtig, darüber zu sprechen sich auseinanderzusetzen, Informationen zu holen.

00:28:45: für Partnern liebe Grüße nachfragen was denn da gerade so los ist und nicht mit einer vorgefertigten Meinung irgendwie drüberzufahren und für die Frauen dem Mut zu finden sich wirklich Unterstützung und Räume zu suchen wo sie sich aufgefangen fühlen und wo Sie sich ernst genommen füllen.

00:29:03: Vielen Dank für das Gespräch und deine wertvollen Infos, die du uns damit gegeben hast.

00:29:08: Ich finde es gut zu wissen, dass es Stellen gibt an denen wir uns wenden können.

00:29:11: Wie zum Beispiel den freien Wendepunkt?

00:29:14: Wir verlinken auch noch mal in den Show-Notes eine Übersicht wo man sich vielleicht einer Frauenberatungsstelle in seiner Nähe.

00:29:20: Es gibt einen ganz österreichen, ein ganz gutes Netz wohin man sich wenden kann und das ist einfach niederschwellige Beratung da gibt und wo man auch ganz ohne Scheu und Scham hingehen kann.

00:29:30: alles sich fragentrauen darf, können, darf... Das waren jetzt sehr

00:29:35: viele

00:29:36: Verben am Stück!

00:29:37: Jedenfalls Vielen, vielen Dank dafür.

00:29:41: Danke auch, dass ihr das Thema zum Thema macht!

00:29:43: Ja und dann bleibt mir nur noch zu sagen, vielen dank auch an Sie liebe Hörerinnen und auch an alle Hörern die bis hierhin durchgehalten haben.

00:29:51: Es ist einfach so unglaublich wichtig finde ich, dass wir über dieses Thema sprechen eben auch über die Probleme, mit denen wir da plötzlich konfrontiert sind.

00:29:59: Wissend das nicht jede Frau Probleme hat und dass es keine Phase ist vor der wir uns jetzt fürchten müssen wenn wir noch davor sind.

00:30:06: Uns ist einfach ein Anliegen, dass wir möglichst viele Frauen gut und stabil durch diese Zeit begleiten können.

00:30:11: Und ja, es ist trotzdem wichtig, gut informiert zu sein.

00:30:14: Das habe ich mir heute jetzt auch noch mitgenommen.

00:30:17: Vielleicht geht es der Frau, Mutter, Schwester, Nachbarin, Kollegin gerade nicht so gut und da einfach darüber zu reden ist glaube Das kann ich jetzt rausfiltern aus allem, was du uns heute mitgegeben hast.

00:30:29: Ja und deswegen möchte ich eben auch noch etwas mitgeben.

00:30:32: Spread the Word redet darüber.

00:30:34: Teilt eure Sorgen und Ängste aber auch eurer Wissen!

00:30:36: Ich finde das ist auch was wichtiges, was wir Frauen machen können mit anderen.

00:30:40: Wir stecken da alle gemeinsam drin.

00:30:42: Absolut

00:30:43: Und ich freue mich wenn Sie in zwei Wochen wieder vorbeikommen Wenn es eine neue Folge von unserem Podcast gibt.

00:30:48: und bis dahin.

00:30:50: wir hören uns.

00:30:51: Sind sie auf den Geschmack gekommen?

00:30:53: Neue Folgen von Welt der Frauen zum Hören gibt es jeden zweiten Donnerstag überall dort, wo es Podcasts gibt.

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